Wir schaffen das nur mit Gottes Hilfe

Es geht mir wie Herrn Dr. Noske, denn der Hass auf die Kanzlerin und die Unterstellungen nehmen kein Ende.

Das viel angeprangerte „Wir schaffen das“ haben ja andere auch gesagt. Aber das „we can“ Obamas zum Beispiel wird nirgends so hart kritisiert. Wenn der Papst nicht nur in Polen für mehr Aufnahme von Flüchtlingen wirbt, schweigen alle Leserbriefschreiber. Es ist ja ihm wohl erlaubt. Ja, alle christlichen Kirchenvertreter vertreten diese lobenswerte Position. Und sie taufen sogar hier in Bad Tölz. Auch meine Söhne in Berlin erleben das in ihren Gemeinden häufig. Mein Sohn ist Pastor dort und führt selbst Taufen durch. Eine großartige Entwicklung! Sicher, ich habe in einem persönlichen Brief an die Kanzlerin sie gebeten, zu ihrem „Wir schaffen das“ gemäß ihrem Amtseid „nur mit Gottes Hilfe“ hinzuzufügen. Das ist bisher nicht geschehen. Schade. Aber dennoch sehe ich zu ihr keine bessere Alternative. Andere aber nennen da auch keine konkreten Namen. Also bete ich weiter für sie, wie es die Bibel gebietet. 

Helmut Kissel Pastor i. R., Bad Tölz 

Obwohl in Ihrer heutigen Ausgabe uns Leserbriefschreibern Böswilligkeit und Gehässigkeit Frau Merkel gegenüber unterstellt, erlaube ich mir, doch nochmals auf Tatsachen hinzuweisen. Als Pfarrerstochter hätte Frau Merkel eigentlich klar sein müssen, dass, wenn man sich mit dem Beelzebub, sprich Erdogan einlässt, auch mit Rauch und Feuer zu rechnen ist. Dass Erdogan nun Deutschland erpresst, war doch zu erwarten, nur wollte dies Frau Merkel, noch ihre Berufsabnicker nicht wahrhaben. Die vernünftigen unter ihren Parteigenossen hatte sie ja bereits rechtzeitig entsorgt, sodass sie mit Zustimmung ihres Wahnsinnsdeals mit Erdogan im Parlament rechnen konnte. Die Flüchtlinge werden mit dem oder ohne den türkischen Despoten kommen, daher nochmals mein Aufruf: Kontrollieren Sie umgehend an den deutschen Grenzen und lassen Sie nur wirklich Hilfsbedürftige in unser Land! Heben Sie keinesfalls die Visumspflicht auf, sonst werden wir in Zukunft statt unserer Landesfarbe nur noch Rot sehen! 

Konrad Hörl senior Wolfratshausen

Bravo, Herr Dr. Gottfried Noske! Endlich mal ein Leserbrief, der nüchtern, sachlich und emotionslos der Kritik an der Kanzlerin entgegentritt. Leider konnte man in den bisherigen Ausgaben dieser Zeitung ausschließlich völlig unangemessene Kritik bis hin zu Hasstiraden lesen. Tatsache ist, dass alle von Dr. Noske aufgeführten Argumente nicht zu widerlegen sind. Dies sollten alle Merkel-Kritiker, einschließlich Herrn Anastasiadis zur Kenntnis nehmen. Wir haben schließlich eine Kanzlerin, um die wir in vielen Ländern wegen ihrer Politik und Standhaftigkeit beneidet werden. 

Hanns-Joachim Bull Gröbenzell 


Merkel ist nicht zu beneiden; Leserbriefe 3. August

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