Gefährder festsetzen

Wird es noch schlimmer?; Leserforum 31. Juli

Wann hört denn endlich mal das Gequatsche auf, Gesetze und Vorschriften erlauben weder die Festsetzung noch die Abschiebung von Gefährdern. Zur Gefahrenabwendung ist es jedermann straffrei erlaubt, sich über Gesetze hinwegzusetzen. Alles andere wäre doch blanker deutscher Irrsinn. Wenn ich beispielsweise am Ufer eines Wassers stehe und tatenlos zusehen würde, wie einer ertrinkt, kann ich mich auch nicht rechtfertigen, weil am Uferrand ein Schild mit der Aufschrift „Betreten und Baden verboten“ steht. 

Peter Urgien Germering 

Immer wenn ein solch spektakuläres Ereignis passiert, wird auf die Politiker eingehackt. Es sind aber doch große Teile der Bevölkerung, Grüne und Verbände die einen mehr als laschen Umgang mit den Flüchtlingen fordern. Da nicht einmal Psychiater mit Sicherheit diese Taten vorhersagen können, bleiben alle Maßnahmen nur Stückwerk. Richtig wäre den Ansichten der Retter zum Trotz: Flüchtlinge ohne Papiere werden an den Außengrenzen zurückgehalten. Es muss weltweit immer wieder, sei es durch staatliche Anzeigen oder dergleichen, bekanntgemacht werden, dass die EU Wirtschaftsflüchtlinge ohne Rücksicht auf Einzelschicksale zurückschickt. Echte Asylbewerber, die dieses mit Selbstbeschuldigung schwerer Straftaten erzwingen wollen, müsste aufgrund ihrer, unter Eid aufzunehmenden Aussagen, im Schnellverfahren der Prozess gemacht und die Gefängnisstrafe sofort vollzogen werden. Bei dieser Sachlage groß zu ermitteln, ob er das wirklich in seiner Heimat gemacht hat, kostet Geld und ist kontraproduktiv. Allerdings sollte man erlauben, dass die Betroffenen, sofern sie merken, dass es ernst wird, sofort wieder ausreisen dürfen. 

Gerhard Siebert München

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