Gut und sicher fahren

Defensiv kann Leben retten; Leserbriefe 27. September

Der Großteil aller Radfahrer hält sich an die Regeln – und fährt damit gut und sicher. Leider muss festgestellt werden, dass doch ein zunehmender Teil sich seine eigenen Regeln gestaltet. Selbst erlebte Beispiele: Rot gilt nicht für Rennradfahrer, weil die ja sonst aus den Pedalen müssten. Wenn ich auf dem Fußweg fahre (auch gegen die Richtung), bin ich als Fußgänger zu behandeln. Radwege (mit Gebotsschild!) sind nur für Weicheier. Das Gebot, in Fußgängerzonen Schrittgeschwindigkeit zu halten oder gar zu schieben ist reine Schikane (u. a. München, Residenzstraße! Slalomfahrende Yuppies). Licht brauche ich erst, wenn ich selbst nicht mehr ausreichend sehe. An einem Fahrzeug (Pkw oder Lkw), das an der Kreuzung auf der rechten Spur steht und nach recht blinkt, darf ich rechts vorbei fahren, auch wenn es eng ist, auch auf dem Fußweg und ohne eigene Radspur. „ Ich habe selbst erlebt, wie ein Radfahrer auf dem Fußweg/Fußgängerübergang, auf seiner linken Seite bei Rot einem Autofahrer, der fürs Rechtsabbiegen grün hatte, ins Auto gefahren ist. Er hat solange darauf bestanden, dass er im Recht sei, bis ihn die Polizei eines Besseren belehrt hat. (München, Ludwigstraße/Von-der-Tann-Straße). Erstaunlicherweise sind bei diesen Gestaltern oft Autofahrer dabei, die sich am Steuer penibel an die Vorschriften halten und auch schnell mal zur Kamera greifen, um Fehlverhalten anderer Autofahrer zu dokumentieren. 

Franz Lergenmüller Tutzing

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