Zielgerichteter Weg

Kleinkarierter FC Bayern; Leserbriefe 9./10. April

Wenn sich Herr Pablo Lübeck aus München hier auf dieser Seite zu Wort meldet, verschießt er, mit wenigen Ausnahmen, in der Regel Giftpfeile des Neids in Richtung FC Bayern München. Es scheint für ihn wohl schwer erträglich zu sein, dass sein Lieblingsverein – ganz offensichtlich der BVB – Lichtjahre von den schier uneinholbaren Erfolgen des FCB und dessen Reichtum entfernt ist. Herr Lübeck sollte sich mal mit der Historie der Fußball-Bundesliga näher beschäftigen, vornehmlich mit den ersten 15 Jahren. Speziell jedes Bundesliga-Gründungsmitglied, wie der SC Paderborn oder 1860 München, hätte die Möglichkeit gehabt, den gleichen Weg zu gehen wie die Bayern, denen damals der Beitritt seitens des DFB verwehrt wurde. Als der FC Bayern zwei Jahre später spielerisch – und nicht vom DFB vorbestimmt – die Bundesliga erreichte, war er alles andere als ein reicher, geschweige denn ein auserwählter Abo-Meister-Verein. Die finanziellen Krösusse seinerzeit waren Köln, Hamburg und Dortmund. Keiner von denen war jedoch von Beginn an denselben ökonomisch konsequenten und zielgerichteten Weg gegangen wie die seinerzeitige Vereinsführung des FC Bayern. Natürlich darf, kann und soll man durchaus diese Münchner Vereins-Institution kritisieren – mach ich auch –, aber dies sollte frei sein von unversöhnlichem Neid.

Uwe Schmidbauer Höhenkirchen-Siegertsbrunn

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