Sieht so die deutsche Leitkultur aus?

Guter Rat ist nicht einfach, Die Qual der Wahl; Leserbriefe 13. und 14. Juni, Sasche Karowski, Johannes Heininger und Marian Meidel: „Es war ihm nicht anzumerken“; München 11./12. Juni

Kokain-Konsum, Drogenhandel um CSU-Stadtrat, Rotlicht-Milieu und hohe Bordell-Schulden, Missbrauch und Sex gegen Bezahlung eines CSU-Landtagsabgeordneten mit einer Jugendlichen: Sind das vielleicht die tragenden Elemente der deutschen Leitkultur, die in letzter Zeit CSU-Obere so vehement einfordern? Man könnte es meinen, wird doch solches Verhalten in der Öffentlichkeit jüngst mit den Namen prominenter politischer Mandatsträger in Verbindung gebracht. Und Politiker sind doch Vorbilder, oder? Ehrlich, da ist mir jede Muslima, die für ihre Kinder im Supermarkt ein paar Lebensmittel oder Süßigkeiten einsteckt (war natürlich auch strafbar ist) zehn Mal lieber, als diese Herrschaften, die das Christlich-Soziale zwar ständig im Munde führen, aber weder Gottes Gebote befolgen, noch sich an die für alle geltenden Gesetze halten. Wie wäre es, wenn der Generalsekretär Dr. Scheuer seine flammenden Appelle zur Einhaltung der deutschen Leitkultur künftig mal an seine Parteifreunde, statt an die bei uns Hilfe suchenden Asylanten richtet? Mit jeder Wiederholung dieser Forderung in Richtung Flüchtlinge macht sich die Parteiführung vor dem Hintergrund der aktuellen Internas nur noch lächerlicher. 

Gerd Friedrichs Nürnberg

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