Leserbriefe

Wechselnde Vorschriften

Peter T. Schmidt:Hilferuf aus Hellabrunn;München 20. Juli

So richtig ich Söders Lockdown zunächst gefunden habe, so falsch scheinen mir jetzt oft, da offenbar das verwalterische Hilfspersonal das Zepter übernommen hat, die, teilweise täglich wechselnden Vorschriften. Es ist doch offensichtlich, dass für die Besucher eines offenen Geländes nicht der gleiche Maßstab anzulegen ist wie für ein geschlossenes Ladengeschäft. Die Festlegung der Besucherzahlen des Tierparks analog einem Ladengeschäft und die Tatsache, dass man Eintrittskarten nur online erwerben kann, als „kafkaesk“ zu bezeichnen, ist von Herrn Baban sehr höflich formuliert. Im Ladengeschäft gibt es immerhin Kassierer. Warum werden Menschen ohne Möglichkeit, ein Online-Ticket zu erwerben, in asozialer Weise ausgegrenzt? Die Menschen zu zählen, die den Zoo betreten und verlassen, ist nun wirklich keine hohe Wissenschaft! Ich bin sicher, Herr Baban und die Mitarbeiter des Tierparks haben ein schlüssiges Konzept, und hoffe, sie und die Stadt München werden sich gegen die staatlich bayerische Ignoranz durchsetzen.

Wulf-Dieter Vogl

München

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