Leserbriefe

Pfand hilft

Sebastian Horsch: Abfall als Geschäftsmodell;Kommentar 13. August

Frau Umweltministerin Schulze und Herr Horsch glauben offensichtlich, Hersteller von Einwegverpackungen würden die geforderte Beteiligung an den Reinigungskosten aus der eigenen Tasche zahlen. Diese Annahme geht fehl, die Kosten zahlt, wie immer, der Endverbraucher. Das Einzige, was aus meiner Sicht wirklich helfen würde, die Ignoranten und Umweltverschmutzer (und nur um die geht es) von ihrem sorglosen Umgang mit „Müll“ abzuhalten wäre eine Bepfandung, zum Beispiel Kaffeebecher 1 Euro, Zigarettenfilter 0,20 Euro, Pizzakarton 2 Euro usw. Es muss nur teuer genug sein, damit es die Verwender und die Nutzern schmerzt. Und wenn es dann immer noch nicht klappt ? Wenn die Preise fürs „Pfand“ hoch genug sind, finden sich wahrscheinlich genügend Interessenten, die gern die Arbeit des Sammelns übernehmen würden.

Peter Schmale

München

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