Leserbriefe

Unsicherheit bei Gastronomie und Gästen

Mit Biergarten hatdas nichts zu tun;Leserforum 18. Mai;Wolfgang Hauskrecht: Nur einer von zehn Tischen ist geblieben; Stefan Sessler: „Dieser Tag ist ein Wendepunkt in der Corona-Krise“; Im Blickpunkt 19. MaiHanna Gersmann: Piazza-gefühle mit Coronaperto?; Interview mit Jörg Reuter:Wirtschaft 16./17. Mai

Ich wollte mir selbst ein Bild machen, wie es in den Münchner Biergärten am Eröffnungstag zugeht. Was ich an den Tischen gesehen habe, hat teilweise mit den Vorgaben nichts mehr zu tun. Gerade junge Leute, die mit Sicherheit nicht nur aus zwei Haushalten stammten, saßen dicht an dicht, als ob es Corona nie gegeben hätte. Sollte das gut gehen, dann kann man alle Maßnahmen, die es derzeit gibt, außer Kraft setzen. Ich würde es hoffen, aber allein mir fehlt der Glaube.

Heinrich Lanz

Garmisch-Partenkirchen

Wenn ich im Biergarten einkehre, muss ich meine Kontaktdaten angeben. Wenn ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahre, nicht. Der Abstand im Lokal ist 1,5 Meter, in der Kirche 2 Meter. Kann mir bitte jemand das erklären? Ist es Willkür oder Schikane?

Brigitte Widmann

Markt Indersdorf

Werter Herr Helmut Lederer aus Wolfratshausen, ich bin zwar kein unbedingter Fan von einem Biergarten, ich habe mich aber köstlichst amüsiert über ihren Beitrag. Vielen Dank!

Ingeborg Zistl

Planegg

Vielleicht können Sie die Bitte einer Schafkopfrunde in Ihrer Leserbriefseite unterbringen: Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Söder, danke, dass ab dem 25. Mai die Gaststätten auch im Innenbereich Speisen und Getränke, wenn auch eingeschränkt, wieder anbieten dürfen. Bitte denken Sie aber bei einer weiteren Öffnungsstufe auch an die seit Wochen leidgeprüften „Schafkopfer“, die seit Wochen ihre Begeisterung für dieses Spiel in den Wirtschaften nicht mehr ausüben können.

Auch meine lustige Schafkopfrunde leidet unter den Maßnahmen der Corona-Krise und hofft, dass diese langwährende Abstinenz bald ein Ende hat. Bitte, Herr Ministerpräsident, vergessen Sie uns nicht!

Max Bartl

Ebersberg

Wieder mal ein selbst ernannter Experte – der Herr hat doch nur ein Buch geschrieben. Die Gastronomie und Hotellerie wird sich bedanken. Kein Landgasthof und Hochzeiten mehr? Kein Buffet, sondern Abfütterung per Esspaket im Hotel? Liefern lassen, aber gemütlich ist es dann zu Hause? Das Interview hat jedenfalls Potenzial, die ohnehin gedrückte Stimmung und grassierende Unsicherheit vieler Gastronomen und ihrer Gäste in die Depression zu führen. Ich gehe bald in die Sommerpause und hoffe, bei uns in Bayern den einen oder anderen schönen Landgasthof zu finden, der mit Verstand und Gefühl weitermacht, ganz ohne Experten.

Hans Miesel

Olching

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