Im Gegensatz zum Islam barmherziger

Die Menschen möchten nur Frieden; Leserforum 29./30. April/1. Mai

In ihrem Leserbrief meint Frau Ulrike Strobel, dass alle afghanischen Flüchtlinge nur deshalb zu uns kommen müssen, weil in der ganzen Region Krieg herrscht. Das ist nicht richtig! An Afghanistan grenzen die Länder Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Pakistan und Iran. In keinem dieser Länder herrscht Krieg! Näher als Europa liegen auch noch Saudi-Arabien, die Emirate etc. Und alle genannten Länder sind (im Gegensatz zu Europa) islamisch geprägt. Hinzu kommt bezüglich Barmherzigkeit im Koran die Sure 48, Vers 29 („Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Islam-Leugnern gegenüber streng, zueinander aber barmherzig.“). Im Gegensatz zum Islam unterscheiden wir Europäer in Notlagen aber nicht nach Religionszugehörigkeit! Warum also Europa? 

Erich Meier Haag

Frau Ulrike Strobel würde ich empfehlen, einmal einen Blick auf den Weltatlas zu werfen, dann würde sie es vermeiden so gewagte und falsche Thesen aufzustellen, dass eine Flucht in islamische Länder nicht möglich sei, weil „in der ganzen Region Krieg herrscht“. Das stimmt weder für Syrien und schon gar nicht für Afghanistan! Vielmehr ist es zum Beispiel im Hinblick auf Syrien so, dass sogar arabische Staaten mit bester Infrastruktur es abgelehnt hatten, syrische Flüchtlinge aufzunehmen! Frau Strobel und noch viele andere Menschen mit einem ausgeprägten Helfersyndrom, betrachten den ganzen nahen Osten als Kriegsgebiet und wollen es offenbar nicht wahrhaben, dass es neben Deutschland noch sehr viele Möglichkeiten gäbe, vor dem Krieg zu fliehen! Die Flucht nach Deutschland hat einfach auch den Grund, dass unsere Sozialleistungen (noch!) zu den besten der Welt gehören! Was Frau Strobel und auch einige Helfer hier übersehen ist die Tatsache, dass wir dadurch unseren Kindern und Enkeln eine Belastung auflasten, die diese irgendwann nicht mehr tragen werden können. Dazu kommt das Problem, dass hier religiös und kulturell absolut verschiedene Bevölkerungsgruppen zusammengewürfelt werden, was hier zu Spannungen führen wird. Selbst die Integration von Türken ist nicht vollständig gelungen. Leider muss man auch sagen – - diese Menschen wollen keinen Krieg, warum führen ihn dann einige hier in Deutschland weiter? Es vergeht nämlich kein Tag, wo man nicht über Auseinandersetzungen zwischen diesen Zuwanderern (der eigentlich treffende Ausdruck) lesen kann. Somit habe ich die vage Hoffnung, dass vielleicht doch noch ein paar mehr Deutsche ihr Gehirn einschalten – und zwischen möglicher Hilfe und unmöglicher Gesamtversorgung für den Rest der Welt unterscheiden! 

Anton Langwieser Warngau

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