Leserbriefe

Spirale dreht sich weiter

Dominik Göttler: Brandl feuert gegen Flächenfraß-Grenze; Bayern 14./15. August

Unter dem Deckmantel der Fürsorge für die Bürger wird der Flächenfraß als notwendig und alternativlos dargestellt. Maximale Verdichtung und in die Höhe Bauen ist für die Kommunalpolitiker anscheinend die einzige Lösung. Das Wohlbefinden der Menschen in diesen Molochen interessiert diese Politiker nicht, Hauptsache genug Unterbringungsmöglichkeiten für Arbeitskräfte der Industrie. Und mit diesem größenwahnsinnigen Wachstum braucht man wieder mehr Gewerbesteuer für die marode Infrastruktur, also wieder Gewerbegebiete und Wohnungen. Und so dreht sich die Spirale weiter. Nur wenige Kommunalpolitiker hatten bisher den Mut, erst die Leerstände im Gewerbe- und Wohnungsbereich anzugehen. Hier könnte man schnell einiges bewegen. Und wenn diesen Brandls, Steigbügelhalter der Investoren und Grundstücksverkäufer, nichts mehr einfällt, dann schnell das Argument: Wie sollen wir erklären, dass wir keinen Kinderbetreuungsplatz bieten können …! Armselig. Grenzen für Flächenverbrauch sind dringend notwendig, da selbst der Freistaat zum Beispiel gerade 69 Hektar bestes Bauernland in Vaterstetten zum Versiegeln frei gegeben hat. Eine Schande!

Ernst C. Steinhilber

Landsham

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