Leserbriefe

Mickrige „Fürsorge“

Erste Kinder aus Moria gelandet; Armutsgefahr im Alter steigt; Politik 1. Oktober

Diese beiden Artikel beleuchten eine Schizophrenie im Land. Für Altersarmut scheint in Deutschland kein Geld vorhanden. Jeder fünfte Rentner muss unter der Armutsgrenze leben, sagt das Statistische Bundesamt. Ebenfalls am 1. Oktober widmet der Merkur eine ganze Seite der Spendenaktion „Gemeinsam gegen die Altersarmut in Oberbayern“.

Nach dem Bericht kamen 51 unbegleitete Kinder und Jugendliche in Hannover an. Man rechne – also nur in diesem Fall, denn man hat ja schon viel mehr aufgenommen – für diese 51 mal 5000 Euro pro Monat, das macht 255 000 Euro pro Monat! Hier stimmt doch etwas nicht, wenn man die mickrige „Fürsorge“ des Staates für seine Alten vergleicht mit den horrenden Ausgaben für Zuwanderer. Das bewirkt selbst bei einem eingefleischten Sozialisten wie Lafontaine Zweifel an der Flüchtlingspolitik in Deutschland.

Peter N. Schmitz

Emmering

Auch interessant

Kommentare