Das Land braucht Macher mit Ideen

„Flüchtlinge – Risiko oder Chance?“; Leserbriefe 26. Januar

So wenig wie man im Mannschaftssport einen Spieler zum Kapitän wählen kann, der seine Mitspieler mit dem Spruch „Wir schaffen das nicht“ motiviert, kann man einen Politiker wählen, der statt einer Lösung mit derselben dämlichen Aussage Punkten will. In beiden Fällen handelt es sich um Pfeifen. Und Pfeifen kann man nicht wählen. Hier ist es dringend erforderlich eine Obergrenze für politische Pfeifen einzuführen. Weiterhin sollte sich unsere Frau Bundeskanzlerin von einem politischen Geisterfahrer trennen, der uns in Bayern täglich auf der A 9 von Ingolstadt (und auch Berlin) nach München entgegenkommt. Denn dieser hat seine Augen nur im Rückspiegel um seinen Vize-Geisterfahrer aus Nürnberg sowie eine Armada von Orgelpfeifen aus sämtlichen politischen Fraktionen (welche auch mal reden wollen ohne was zu sagen) bei eventuellen rechten Überholvorgängen ausbremsen zu können. Das Land braucht Macher mit Ideen und keine Orakel mit dunklen Deutungen, die nichts machen.

Rainer Schlape Glonn

Notleidende Menschen zu helfen, ist das christliche Gebot. Die Bereitschaft muss aber eng umrissen sein und vertretbar. Die Politik unserer Kanzlerin sieht fast wie ein Welthilfswerk aus. Unsere Städte und Gemeinden wurden als Auswirkung der unausgereiften Entscheidung in große Wohnungs- und Finanznot gestürzt. Es war oder ist eine Nötigung ersten Ranges, ohne Rücksicht der Möglichkeiten, nach der Vogelstraußmethode, nach einem selbst verfassten Schlüssel, Asylanten zugeteilt, die noch heute bei den Bürgermeistern starkes Kopfweh bereiten. Dieses Verhalten, kann nicht gut gehen, wie sich täglich zeigt. Es ergab sich als Lösung der Engpässe, Wohnungsbauprogramme aufzulegen, die erst in einiger Zeit die Entspannung bringen. Es sollte die moralische Verpflichtung sein, zuerst die wartenden Altbürger zu beglücken, als Dauermieter. Die freiwerdenden Räumlichkeiten zu renovieren und dann an die Zugereisten zu verteilen. Geduld ist natürlich gefragt. Ohne Reibereien wird es nicht abgehen. Auf diesem Weg könnten teils Ghettos verhindert werden.

Hermann Haetscher Hallbergmoos

Unsere Politiker schwimmen hilflos im Meer der Schreie nach Reduzierung der hereinströmenden Flüchtlinge, rufen, der Ohnmacht nahe, nach Grenzkontrollen, Grenzschließungen, Abschiebungen, Flüchtlingskontingente etc. Selbst wenn in erkennbarer Zeit Gesetzesregelungen gefunden werden, mit oder ohne Frau Merkel, müssen wir uns damit abfinden, dass auch in diesem Jahr die Zahl von einer Million Immigranten erreicht werden kann. Dieser Strom ist absehbar nicht mehr zu stoppen und das Aufeinanderprallen der vielfältigen, besonders religiös geprägten Kulturen wird ohne strikte Regelung zum Chaos jeglicher Lebensformen werden. Hierbei ist ernsthaftes Miteinander aller europäischen Regierungen gefordert. Schickt alle Obersten der islamischen, der christlichen und sonstigen Religionen sowie Atheisten in Begleitung respektabler Politiker in sofortige Klausur, irgendwo tief unten im Keller mit ständiger Überwachung und lasst sie erst wieder ans Licht, wenn sie sich alle auf rechtsgültige, gemeinsame ethische und humanitäre Statuten innerhalb Europas geeinigt haben! Das würde keine Änderung unseres Grundgesetzes bedeuten. Diese einvernehmlichen Vorschriften müssten in alle Sprachen übersetzt jedem, der zu uns kommt, als Erstes neben allen sonstigen Papieren in die Hand gegeben werden. Bei Nichteinhalten aller Regeln kann nur die sofortige Ausweisung aus Europa folgen, ohne Wenn und Aber. Punkt. Dann werden alle Eingliederungsinitiativen wie Sprachkurse, Berufsausbildung, Jobvermittlungen, weitere ehrenamtliche Hilfen und das menschliche Miteinander funktionieren. Die Erhaltung eines friedlichen, existenzfähigen Europas sind wir unseren Kindern, unseren Enkelkindern, unseren Urenkeln usw. schuldig.

Marlis Thumm München

Dem bekennenden Gutmenschen Mathias Bischke aus Erding ist dringend zu antworten: Es gibt in unserem Lande auch Menschen, die nicht die Zeit und Möglichkeit haben, sich als Gutmenschen hervorzutun und sich belobigen zu lassen, weil sie arbeiten und das fürs Gutmenschentum nötige Geld für unsere Volkswirtschaft zum Umverteilen verdienen. Bei dieser Umverteilung haben leider in immer höheren Maße deutsche Bedürftige Menschen ohne Migrationshintergrund das Nachsehen. Ich kann konkrete Fälle nennen Sich über Angsthasen zu mokieren ist indiskutabel, denn so hat man noch nie Ängste beseitigt. Statt dessen sollte man auch von offizieller Seite, was auch Christen sehr gut ansteht, überall Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit walten lassen: a) gegenüber den Flüchtlingen und Migranten, indem offen und deutlich gesagt wird, was möglich ist und was nicht und welche Regeln bei uns gelten; b) gegenüber der einheimischen Bevölkerung, indem die großen Probleme dieser Zuwanderung deutlich und offen benannt werden und dies nicht den Neonazis und ähnlichen Gruppierungen überlassen wird. Das Problem der hier schon längst angeblich integrierten Migranten oder Menschen mit Migrationshintergrund mit deutschem Pass (gemeint sind natürlich nicht alle Zuwanderer und deren Nachkommen, aber zu viele) muss ebenfalls deutlich angesprochen und für den Bürger erkennbar angegangen werden. Wenn jugendliche Moslems, wie in der Sendung ZDF-Zoom vom 2. September 2015 frauenfeindliche und sicher nicht besonders grundgesetzkonforme Äußerungen in die Kamera tun, dann ist das ebenso wenig zu tolerieren wie Naziparolen. Hier ist dringender Handlungsbedarf. Wenn hier etwas passiert, dann gibt es auch weniger Ängste und weniger Zulauf bei den Rechtsradikalen. Andernfalls muss ich wohl bei der Menge an Zuwanderung in 10 Jahren hierzulande in der Öffentlichkeit verschleiert gehen, denn o.g. Jugendliche sind vor dem Gesetz Deutsche und dürfen dann wählen und gewählt werden. Außerdem ist dann unser schönes Land zugebaut und alles Grün verschwunden, da diese Menschen, die zu uns gekommen sind und immer noch kommen, ja alle Wohnungen benötigen. Doch auf diese Fragen hatte noch kein Gutmensch eine überzeugende machbare Antwort.

Alexandra v. Beaulieu Marconnay Petershausen

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