Kim will Atomstätten schließen, Inspekteure zulassen - und überrascht mit Olympiabewerbung

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Für Arbeitserlaubnis

Gegen Arbeitserlaubnis; Leserforum 25. April

Es ist weniger eine Frage von Moral oder Rechtstreue, sondern vielmehr von Vernunft, unter gewissen, vor allem persönlichen Voraussetzungen Langzeit-geduldeten die Möglichkeit zur Arbeit zu eröffnen. Es hat schon gar nichts mit Gerechtigkeit zu tun, das deshalb zu verwehren, weil andere diese Chance gar nicht haben. 1. Arbeit beeinflusst bei der Mehrheit dieser Langzeitgeduldeten nicht die Dauer des Aufenthalts. Steht die Ausreise/Abschiebung an, endet die immer relativ kurzfristig befristete Arbeitserlaubnis automatisch! 2. Es steht jedem EU Inländer, und damit auch jedem Deutschen und auch jedem anerkannten Geflüchteten frei, eine angebotene Arbeit anzunehmen. Insofern verdrängt ein Langzeitgeduldeter keinen Arbeitswilligen! 3. Die Masse der Arbeitsmöglichkeiten hier bieten Handwerker und Mittelständler. Diese dürften kaum jetzt in Afghanistan, Syrien oder Afrika investieren, um dort zu produzieren und Ausbildungsplätze schaffen. Diese Vorstellung ist unrealistisch. Der Bedarf ist also hier, wo in Ballungszentren massive Arbeitskraftnachfrage besteht, die uneingeschränkt Arbeits-berechtigte aus diversen Gründen nicht wahrnehmen können oder wollen. 4. Es geht bei der Arbeit für diese aus bekannten Gründen kurzfristig nicht ausreisefähigen Menschen um die Unterstützung der lokalen Betriebe, um Sozial- und Steuereinnahmen bzw. um die Schonung unseres Sozialetats, und zuletzt um die Vermeidung von “Umtriebigkeiten“ gefrusteter junger Menschen auf unseren Strassen, damit um unseren sozialen Frieden vor Ort! 5. Diese Unzufriedenheit vor Ort hält i.d.R. auch keinen hoffnungslosen potenziellen Flüchtling ab. Die Verhältnisse hier, sind für solche Menschen immer noch besser, als die tatsächlichen oder auch nur gefühlten Umstände zuhause. 6. Es geht auch darum nicht, immer weiter mit alten Rezepten neue Krankheiten zu bekämpfen, sondern den noch so beklagenswerten Umständen mit neuen Ideen zu begegnen. Zum Beispiel die Bereitschaft zu einer später doch noch möglichen oder freiwilligen Heimreise zu befördern; wenn zum Beispiel ein Geflüchteter in Würde mit selbst verdientem Geld in der Tasche nicht als Loser heimkehren muss. Die als „moralisierend“ hingestellten Asylhelfer haben nicht nur die Geflüchteten, sondern ganz besonders auch die hiesige Wirtschaft, die hiesigen Steuer- und Sozialausgaben und vor allem auch die friedliche Gemeinschaft bzw. Sicherheit in unserem Lande in beiden Augen. 

Reinhard Kastorff Moosburg

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