So lange die Flüchtlinge hier sind, sollen sie arbeiten

Gegen Arbeitserlaubnis; Leserforum 25. April

Sehr geehrter Herr Sporer, wir ehrenamtlichen Helfer sind uns darüber im Klaren, dass nicht jeder bleiben kann und will. Aber in der Zeit hier sollte der Flüchtling nicht auf Kosten der Steuerzahler ein erzwungenes Leben ohne Perspektive und Arbeit führen müssen. 1. Ungerechtigkeit gegenüber den Zurückgebliebenen: Viele Flüchtlinge kamen um die Familien im Heimatland zu unterstützen, wo durch Krieg/Terror und Verfolgung keine Möglichkeit bestand die Familie mit ausreichenden Mitteln für das tägliche Überleben zu versorgen. Das Klientel der Flüchtlinge umfasst alle Schichten Analphabeten und Menschen mit Universitätsabschluss, Babys und Greise es gibt nicht den Flüchtling. 2. Ausbildung in den Heimatländer: Wer und wie soll in Kriegsgebieten ausbilden? Mit welchen Werkzeugen und Materialien? Eine fundierte Ausbildung ermöglich im Heimatland Wiederaufbau und wird künftige Geschäfte in ein Land ermöglichen, dass durch die Wiederaufbau großen Bedarf hat . Wie im ehemaligen Jugoslawien, diese Modell hat hervorragend funktioniert. Viele Flüchtlinge sind zurückgekehrt. Es hatte keine Sogwirkung. 3. Arbeitslosigkeit in der EU: Den Arbeitslosen in der EU ist es jederzeit möglich einen Arbeitsplatz in Deutschland anzunehmen, wenn sie das wollen. Fehlende Sprachkenntnisse, fehlender Umzugswille, fehlender Wohnraum, die Kosten der Lebenshaltung in Deutschland sind sehr hoch, keine oder falsche Ausbildung. Die angebotenen Stellen für Helfer etc. sind zu schlecht entlohnt um eine Umsiedlung rentabel zu machen, wenige angeworbene Spezialisten haben Stellungen die aus den deutschen Arbeitsmarkt nicht besetzt werden können und werden dem entsprechend bezahlt. Die syrischen Flüchtlinge sind Hartz-IV-Empfänger, weil sie nicht arbeiten dürfen, bei einem 450 Euro Job dürfen sie 170 Euro behalten, der Rest wird wie bei Deutschen auch angerechnet. Trotzdem wollen sie arbeiten, etwas an den Staat zurückgeben, wie sie sagen. Sollte es ihnen gelingen, Geld zu sparen, wird alles was über 270 Euro vorhanden ist, zur Deckung der Kosten vom Amt herangezogen. Ihre Ausbildungen entsprechen nicht dem deutschen Standard, sodass sie am Ende zumeist an Arbeitsplätzen als Helfer eingesetzt sind. Viele junge Leute durften keine Ausbildung beginnen und finden nur sehr schwer einen Arbeitsplatz allein. 4. Die Asylhelfer versuchen den Menschen zu helfen, ihnen eine menschenwürdige mit dem Grundgesetz und den Menschenrechten vereinbare Behandlung in den Ämtern, Gerichten und Unterkünften zu vermitteln. Wie viele Briefe, Petitionen und gewonnene Gerichtsprozesse beweisen ist die Arbeit der Flüchtlingsorganisationen und ehrenamtlichen Helfer dringend notwendig. 

Edith Thorma Wolfersdorf

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