Menschlichkeit als Leitkultur

Seit Menschengedenken lebten noch nie so viele Erdenbürger auf unserm Planeten wie in der Jetztzeit.

Maßgebend dafür sind die hohen Geburtenraten der letzten 50 Jahre, spezifisch bei den Völker des Nahen wie Fernen Ostens, aber auch Afrikas usw. Wer sich darüber erkundigen möchte, braucht nur im Internet die Statistik über Bevölkerungsentwicklungen dieser Staaten aufrufen. Wer ist für die hohen Geburtenzahlen, dem Kernproblem dieser Staaten, verantwortlich? Die letztlich die sozialen Probleme wegen fehlender Arbeitsplätze etc. herauf- beschwören. Die Menschen dieser Völker sind es selbst. Vernunft, wie viele Kinder kann ich, unser Land ernähren, Fragezeichen. Und heute stehen diese Menschenmassen vor unserer Tür. Mit dem Faktum; wie viele Menschen verträgt die Erde und wie verhindern wir den GAU, dem der Extreme – uns selbst, wie allen Geschöpfen der Erde gegenüber? Dies gilt es zu verhindern, denn das ist aller Menschen Auftrag, die auf dem Globus leben.

Erwin Schaller Hebertshausen

Wie wohltuend war der Brief von Wigbert Schmalkalt zu lesen, der zunächst an die christliche Nächstenliebe erinnerte. Mit eindrucksvollen und nachvollziehbaren Beispielen. Und im Schlussabschnitt erwähnt er dann die Chancen, die sich aus der Zuwanderung für uns ergeben. Ich sehe das auch so und ich werde auch nicht müde, die 95 % der Gegner in meinem persönlichen Umfeld auf die Chancen hinzuweisen, die sich aus einer humanen Gastfreundschaft ergeben. Leider werden mindestens 10 bis 20 Jahre ins Land ziehen müssen, um die Früchte ernten zu können. Wir haben in unserem Land genügend Müllmänner und -frauen, die nur das Negative suchen. Statt nach Perlen und Diamanten zu suchen, die auftretenden Schwierigkeiten aber nicht außer Acht lassend. Ich habe eine sehr kritische Distanz zu der Amtskirche, aber auch in der Bibel gibt es viele Beispiele, wie man mit seinen Mitmenschen (und das sind nicht nur Deutsche) umgehen sollte. Und ich bin auch kein Sozialromantiker, dennoch sollte Menschlichkeit unsere Leitkultur sein oder werden.

Rudi Püchner Forstern

Europa über alles. Unaufhaltsam und unkontrolliert fließt ein riesiger Flüchtlingsstrom in Richtung Deutschland. Hier wird er von Frau Merkel und Herrn Gauck willkommen geheißen. Humanität ist das Wort der Stunde. Tausende von freiwilligen Helfern sind Tag und Nacht auf den Beinen. Trotzdem forderte Herr Gauck, Bürger müssen großherziger werden. Frau Merkel ergänzte diesen Aufruf: „Wir schaffen das.“ Das Wie ist entscheidend. Man streitet sich um Begriffe. Begrenzen und verringern die einen, Horst Seehofer als am meisten Betroffener nennt eine Zahl: 200 000 als Obergrenze pro Jahr. Seine Gegner werfen ihm ausländerfeindlichen Populismus vor. Frau Merkel geht auf Bettelgang nach Ankara. Für diesen Kniefall vor einem Staat ohne Menschenrechte fehlt sogar Cem Özdemir jegliches Verständnis. Die Folgen sind unüberschaubar. Angst, Unsicherheit und Unruhe breiten sich nach den Ereignissen in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten in ganz Deutschland aus. Schärfere Maßnahmen werden verkündet aber nicht umgesetzt. Wir müssen, aber es geschieht nichts. Laut tönt es: Die Polizei hat versagt. Eine Unverschämtheit. In einer Kita gibt es wegen der muslimischen Kinder kein Schweinefleisch mehr. Linke und Grüne warnen vor Generalverdacht. Frau Roth verharmlost die Übergriffe auf Frauen. Das gebe es auf dem Oktoberfest schon immer. Und so was ist Bundestagsvizepräsidentin! Unsere deutsche Eiserne Lady macht ihrem Namen alle Ehre: Sie gebärdet sich eisern gegenüber dem Volk. Dem deutschen Volk.

Karl-Heinrich Kuhlmann Fürstenfeldbruck

Die Zuschauerreaktionen auf die Ereignisse von Wildbad Kreuth machen deutlich, wie wichtig uns unser Hab und Gut, unsere königlich-bayerische Ruhe und unsere Ungestörtheit, in der wir gemächlich leben können, doch ist. Dabei merken wir nicht mehr, was wir für ängstliche Feiglinge sind. Unser Regent Seehofer unterstützt uns noch dabei, indem er uns weismachen will, dass wir unseren Schutz einklagen müssen. Er hat kein Rezept, wie man sich dieser Flüchtlingsmenge erwehren soll. Ein paar Unanständige genügen, um die Angst vor allen Fremden zu verstärken. Die Schwarzmalerei nimmt seit Tagen kein Ende mehr und unsere bayerischen Politiker reden dieser Angst nach dem Mund und bewirken damit, dass die unanständigen, egoistischen Pegida-Schreihälse oder die AfD noch mehr Zulauf bekommen. Aufwachen, Leute! Wo ist unsere Menschlichkeit? Wo ist der gebotene Anstand? Wo ist unser sprichwörtlicher Mut, Probleme zu lösen – wie vor 70 Jahren, als alles in Schutt und Asche lag und 12 Millionen Hilfsbedürftige kamen? Haben wir keinen Mumm mehr? Die Asylgesetze müssen so gezimmert werden, dass Betrüger rasch auffliegen. Europa muss solidarisiert werden, damit jedes Land seinen Beitrag leistet. Manche nehmen gern das Geld aus Brüssel, tun aber nichts für die Allgemeinheit. Das ist unanständig. Alle müssen zusammenhalten, damit das Leid beseitigt werden kann. Wir müssen weiter denken, als bis zu unserer eigenen Tischkante! Frau Dr. Merkel besitzt mehr Anstand und europäischen Überblick, als wir Kleingeister erkennen. Sie denkt viel weiter und ihre Gedanken sind klug. Wir sollten sie begreifen und ihr helfen, statt zu meckern! Denn es gibt heute keinen Politiker, der es besser kann und mehr Ansehen verdient. Kreuth war eine schändliche Vorstellung der CSU.

Christl Jaeger Wörthsee

 

„Flüchtlinge sind Riesenchance“; Leserbriefe 23./24. Januar

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