Leserbriefe

Fremde unter Fremden

Zum Thema: "Balkan-Flüchtlinge in Pfarrheim umgezogen"; Bayern 12. Juli

Manchmal frage ich mich, in welchem Land ich inzwischen lebe. Es gibt Gesetze, die vorschreiben, wie mit Zugewanderten zu verfahren ist. Nun wird diesen ermöglicht, ein Bleiberecht, angeblich schlechte Unterbringung und Aussetzung der Abschiebung mit erpresserischen Methoden zu unterbinden. Ein Land, das bald nur noch Verständnis, Geld und Rücksicht für Flüchtlinge kennt und die Bevölkerung indirekt dafür zahlen lässt, kann nicht mehr lange mein Land sein! Nimmt man zum Beispiel die Missstände über Wartezeiten bei Ärzten und in Kliniken, und betrachten wir die exorbitanten Zuzahlungen sowie die Beitragserhöhungen bei den Krankenkassen. Dies ist den vielen Zuwanderern geschuldet, die sich in ein System fallen lassen, für das sie nie etwas geleistet haben. In unseren Innenstädten sind wir Einheimischen nur noch Fremde unter Fremden. Was hat unsere Politik, nicht zuletzt die Kanzlerin, aus diesem Land gemacht! Wen wundert es, dass es immer mehr Ablehnung gegen Asylbewerber gibt, wenn man hilflos mit ansehen muss, wie diese sich unsere Leistungen erschleichen. Warum sind wir umgeben von Ländern, in denen eine andere Einstellung zum Thema Flüchtlinge herrscht? Haben es unsere Politiker nicht begriffen? Sind sie so abgehoben, die Realität nicht zu sehen und zu feige, gegenzusteuern?

Edgar Solga, Haar 

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