Fuchs massakrierte Gänse

Fallenjagd verbieten; Leserbriefe 26. August

Ich möchte mich den Worten der verehrten Frau Verena Wendt aus Weilheim anschließen, die in einem bewegenden Aufschrei die Qual des eventuell in einer Lebendfalle gefangenen Fuchses beschreibt und beweint. Besonders die Passage zu Lebendfallen: „Gerät das gefangene Tier in jenem Moment, in dem der Kasten mit lauten Krach schließt, meist in Panik, tobt umher, verletzt sich häufig, liegt das Tier von Schmerzen gepeinigt“. Dieses schreckliche Schicksal blieb dem Fuchs, der vorvorgestern Morgen, nach Eindringen in den Stall, meine 13 Gänse und Enten im Blutrausch massakrierte, glücklicherweise erspart. Die Gänse und Enten konnte ich mangels Lebenszeichens nicht mehr befragen, die eine, die noch zuckte, befreite ich nach kurzer Untersuchung ihrer lebensbedrohlichen Verletzungen von ihrem Leid. Liebe Verena, ich lade Sie ein, sich das das nächste Mal (was der Herr verhüten möge) anzusehen, für mich war das sehr hart. 

Wolfgang Otten Irschenberg

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