Corona-Zahlen auf Mallorca steigen rasant: RKI zieht Konsequenz und macht Insel jetzt zum Risikogebiet

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Leserbriefe

Zustehende Zahlbeträge werden nachgezahlt

Grundrente gegen Altersarmut; Leserforum 7. Juli

Sehr geehrter Herr Dr. Grebner, sofern Sie Anwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung erworben hätten, wäre Ihnen der Ablauf und die Arbeitsweise dieser Behörde vertrauter. Mit der ersten Beschäftigung wird eine Versicherungsnummer vergeben. Diese Versicherungsnummer begleitet die Menschen ihr gesamtes Leben. Seit dem 1. Januar 1973 erfolgt die Übermittlung der Entgelte in einem maschinellen Meldeverfahren. Die Bruttoverdienste werden einmal jährlich ins digitale Versicherungskonto eingespeichert. Über die Höhe der erworbenen Ansprüche werden regelmäßig ausführliche Rentenauskünfte bzw. Renteninformationen versandt. Dieser Versand erfolgt maschinell. Nachdem die Schulausbildungs-, die Studien-, die Kindererziehungs- bzw. Kinderberücksichtigungszeiten nicht automatisch übertragen werden, erhält die versicherte Person einen Hinweis zu den Lücken im Versicherungsverlauf. Wenn diese dann zum Beispiel die Nachweise für ihre Ausbildung einreicht tritt erstmals ein gut ausgebildeter Mitarbeiter der Rentenversicherung in Aktion um den Umfang und die Art der Ausbildung zu prüfen, um sie dann manuell ins Versicherungskonto zu speichern. Nach Abschluss dieses Kontenklärungsverfahrens wird erneut eine Mitteilung an den Kunden der Rentenversicherung versandt aus der ersichtlich ist, dass die geltend gemachten Zeiten nunmehr vollständig berücksichtigt worden sind. Für den Rentenantrag wird erneut die Sachbearbeitung tätig um u.a. die Zugangsvoraussetzungen für die Rente, die Korrektheit der Daten und die Kontoverbindungsdaten zu prüfen. Der Grund für die zeitlich versetzte Bearbeitung der Grundrenten liegt schlicht und einfach darin, dass die maschinellen Voraussetzungen für die Berechnung dieser neuen Rentenart programmiert werden müssen, bevor die maschinelle Berechnung angestoßen werden kann. Hier müssen erst mal die Vorgaben des Gesetzgebers korrekt umgesetzt werden. Nachdem die zustehenden Zahlbeträge nachgezahlt werden und damit für die Betroffenen kein Cent verloren geht, ist die Verzögerung aufgrund der kurzfristigen Einführung zu verschmerzen.

Adeline Klinge

ehemalige Mitarbeiterin der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, Ottenhofen

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