Auf die Gemeinsamkeiten besinnen

Christen haben dazugehört; Leserforum 11. April

Die Grundlagen des Islam bilden heilige Bücher: Das Buch der Psalmen, die Thora, die Bibel und letztlich der Koran. Wobei der gläubige Moslem davon ausgeht, dass der Koran das Buch ist, das ohne durch mündliche Überlieferungen eingeschlafene Abweichungen verändert ist und damit das wahrhaftigste ist. Natürlich gibt es unterschiedliche Auslegungen. Ich maße mir nicht an zu beurteilen, welche richtig ist. Christentum, Judentum und Islam sind also alle abrahamitischen Ursprunges. Insofern verstehe ich die Islamdebatte nicht. Sollten sich die geistigen, religiösen und weltlichen Führer nicht endlich auf die Gemeinsamkeiten besinnen. Ich denke das sollte die Aufgabe aller religiösen Menschen sein. Natürlich mit dem Grundgedanken des Grundgesetzes, der Trennung von Staat und Kirche (Religion) unter dem Gesichtspunkt der Religionsfreiheit. Radikalisierung und Gewalt ist und war immer eine große Gefahr – man denke nur an die Inquisition, die Hexenverbrennungen und die Kreuzzüge! Immer waren ein paar geistige Führer federführend, die beeinflussbare, schwache und wenig gebildete Menschen instrumentalisiert haben. Unsere einzige Waffe gegen die Gefahr ist Aufklärung und Bildung, die Menschen befähigt, sich eine Meinung zu bilden und sie dadurch nicht manipulierbar sind. 

Kornelia Kühn Geretsried

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