Warum diese Häme?

Undichte Leitungen; Leserforum 26. Juli

Warum die Häme, Herr Dorffmeister, hat ihnen die Pizza nicht geschmeckt? Ich kann sie beruhigen, das Land ist kein gescheiterter Staat (failed state). Ich hatte 50 Jahre eine Firma in Italien, ich weiß von was ich rede, bei ihnen habe ich meine Zweifel. Es ist falsch, dass 40 Prozent des Wassers durch undichte Leitungen verloren geht. 60 Prozent vom Wasserverbrauch landet in Italien in der Landwirtschaft, auf Feldern und Gewächshäusern, Erdbeeren, Tomaten, Wein, Zuckerrüben, Mais. Wenn es wie in diesem Frühjahr wenig regnet, trocknet der Boden aus, das Grundwasser fehlt. Zu den Arbeitslosen in Italien: Die Wirtschaftskraft in Italien, im Textil- und Lederbereich und weitere Verbrauchsgüter wurden von tausenden Familienbetrieben hergestellt. Mit der Zunahme vom Import aus Asien, nach Deutschland, Italien und anderen europäischen Ländern, mussten die Firmen schließen. Mode aus Italien, zu chinesischen Preisen, der Handel ist Abnehmer. Von 200 000 Einwohner in Prato sind es 50 000 Chinesen, nicht gezählt die illegalen. Prato ist eine Stadt 20 Kilometer nordwestlich von Florenz. Per Money Transfer werden täglich Euro nach China geschickt. 11,4 Prozent Arbeitslosen, davon fast 40 Prozent junge Menschen, ist eine erschreckende Zahl, die man nicht verringern kann mit dem Verlegen von Wasserrohren. Noch eine Zahl für sie, Herr Dorffmeister, man rechnet in Italien bis Ende des Jahres mit 200 000 Flüchtlingen aus Afrika, die werden versorgt von einem Failed State. 

Rudolf Frank Gmund

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