Vorschläge für die Kanzlerwahl

Wadlbeißereien gegen Bundeskanzlerin; Leserbriefe 22. Februar, Schulz will Agenda 2010 korrigieren; Seehofer: Merkel-Debatte muss enden; Titelseite 21. Februar

Kanzlerformat für die Nachfolge von Angela Merkel hätte für mich David McAllister: Er ist jung, dynamisch, charakterfest, vorzeigbar und konnte seine politische Kompetenz bereits als ehemaliger CDU- Ministerpräsident von Niedersachsen beweisen. 

Wilhelm Mayr Weilheim/Marnbach

Durch den Vorsitzenden der CSU und bayerischen Ministerpräsidenten sowie den Befürwortern seiner umgewandelten Haltung zur CDU und Frau Merkel, verliert die Partei bei den nächsten Wahlen mit Sicherheit enorm an Wählerstimmen. Es ist nicht verwunderlich, dass bei Parteimitgliedern und Teilen der Vorstandschaft der CSU, Verärgerung entstanden ist. Meinerseits mit vollem Verständnis, was zu bedauern ist. Mit Sicherheit ist dies auch bei zahlreichen Wählern gegeben. So auch bei uns. Politische Umfaller werden von zahlreichen Wählern ignoriert. Es sei den, die Vorstandschaft macht hier eine politische Wende, welche sicher mehrheitlich abgelehnt wird. Nach der Bundestagswahl kehrt Ministerpräsident Seehofer wahrscheinlich wieder an seine vorangegangene Haltung zurück. Doch Wähler übersehen dies sicher nicht.

 Karl Berger München

Die Wut mancher Bayern trifft jetzt nicht nur die Bundeskanzlerin, sondern auch Herrn Seehofer. Seltsam. Eine Wende zur Einsicht und Realität ist doch nicht verwerflich! Eine Obergrenze für Flüchtlinge festzulegen, ist endlich nicht mehr so entscheidend. Sie war für mich ohnehin nicht durchführbar, denn Gott, der allein diese Welle ausgelöst und sie in unser Land geschickt hat und weiter schicken wird, fordert uns alle heraus! Frau Merkel, deren Gegner sie immer als Wundertäterin und Auslöserin von Flüchtlingswellen, hinstellen, ist eine nüchterne Kanzlerkandidatin. Und unsere demokratische Aufgabe ist, hinter ihr zu stehen. Ungeahnte Massen kommen aus allen möglichen Kontinenten auf uns zu. Beten wir für Frau Merkel. Sie muss selbst Gott um Hilfe rufen um diesen Aufgaben gewachsen zu sein. Kein noch so wortgewaltiger Kandidat, kann uns allein helfen. Wer auf Menschen sein Vertrauen setzt, irrt sich besonders im Wahljahr.

 Helmut Kissel Pastor i. R., Bad Tölz

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