In der Entfaltung behindert?

Christliche Orientierung; Ohne staatliche Hilfe; Leserforum 21. und 20. April

Liebe Verbotsbefürworter: Worin seid eigentlich Ihr in der freien Entfaltung der Persönlichkeit behindert, wenn in den Kellern von Bürogebäuden an der Münchner Sonnenstraße usw. spätnachts getanzt wird? Hätte der Münchner Merkur darüber nicht berichtet, hätten es doch 99,9 % von Euch gar nicht mitbekommen! Die vielfach vorgebrachte Forderung, wer tanzen will, brauche auch keinen arbeitsfreien (kirchlichen) Feiertag, ist Schwachsinn. Gilt das auch für ausgetretene Ex-Christen, Muslime, für noch nicht ausgetretene Karteileichen usw.? Gilt es auch für 60-Jährige wie den Unterzeichner, der nur mehr aus Altersgründen nicht mehr Disco-fähig ist? Gilt es auch für Leute, die sich am Karfreitag im Wirtshaus einen Schweinsbraten bestellen oder gar für die Wirte, die solche sündigen Speisen anbieten? Was soll die kleinkarierte Herumrechnerei? Ihr Superchristen habt doch einen Trost: Nur Ihr werdet in den Himmel kommen und ihn für Euch alleine haben. Das ist doch schöne Aussicht genug! „Eia Manna kennt’s selba sauffa“, sagte schon der berühmte Dienstmann. Dies schreibt übrigens ein umsatzabhängiger Münchner Taxifahrer, der sich am Osterwochenende (von wegen arbeitsfreie Feiertage) an allen Taxiständen die Reifen viereckig stand. 

Michael Schrottenloher München

Ich widerspreche dem Anliegen von Herrn Bartmann, dass der Staat unbedingt neutral sein sollte. Wir leben nun mal – Gott sei Dank – in einem christlichen Land und dürfen unsere Werte nicht untergraben, sondern bekennen und an unsere Kinder weiter geben auch in der Schule beim Religionsunterricht oder auch in Kindergärten. 

Hannelore Gärtner Königsdorf

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