Leserbriefe

Keine weiteren Steuern und Abgaben

Debatte um Homeoffice-Steuer; Wirtschaft 14./15. November

Ich glaube, nicht recht zu lesen: Ein Deutsche-Bank-Analyst will eine Homeoffice-Steuer! Einer, der wohl das an monatlichem Salär bekommt, was ich jährlich erhalte, will noch eine weitere Steuer von uns. Für das Homeoffice mussten viele Menschen oft auf eigene Kosten diverse Dinge besorgen, so zum Beispiel einen leistungsfähigeren Router, Schreibtisch, Bürostuhl et cetera. Von höheren Stromkosten will ich jetzt gar nicht sprechen. Des Weiteren sind meist trotzdem Präsenztage vor Ort verpflichtend, die Fahrtkosten und mehr Zeitaufwand erfordern, und da fällt diesem Analysten nichts anderes ein, als eine solche weitere Steuer ins Gerede zu bringen, ausgerechnet einer von der Deutschen Bank.

Der Herr sollte besser vor der eigenen Haustür kehren und sich um die Geschäfte seiner Bank kümmern, hier beispielsweise Cum-Ex-Deals, die Bankenrettungen 2008/2009, die uns Steuerzahler Milliarden gekostet haben. Es ist schlichtweg unerträglich, dass solch hochverdienenden, in anderen Sphären schwebende Kaschpern uns Arbeitnehmer mit immer neuen Steuern und Abgaben belasten wollen.

Dagmar Ginkel

Lauterbach

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