Schulbus stürzt Hang hinab: Zwei Kinder getötet - mehrere Kinder schwer verletzt 

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Leserbriefe

Zur Klima-Debatte

Immer ist das Auto schuld; Leserforum 5. Dezember,UNO: Heißestes Jahrzehnt der Geschichte; Titelseite4. Dezember, Klimagipfel startet mit Appellen;Titelseite 2. Dezember

Wenn man wie ich in einem Dorf wohnt, Schicht arbeitet und zu unterschiedlichsten Tag- und Nachtzeiten sowie an Sonn- und Feiertagen bergauf und bergab rund 20 Kilometer zum Arbeitsplatz zurücklegen muss, ist man auf sein Auto mehr als angewiesen.

Wenn man sich dann mal zwischen seinen Schichten (12 Stunden) entspannen, etwas für seine Gesundheit tun und nicht immer nur rund ums Haus laufen oder radeln will, setzt man sich eben in sein Auto und fährt mal in die Berge, den Wald oder an einen einsamen See. Alles nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln in einer vernünftigen Zeit zu schaffen. Alles schon ausprobiert. Im ÖPNV darüber hinaus: Stress durch endlose Wartezeiten, lärmende Jugendgruppen, Geruchsbelästigung, unzivilisierte, teilweise pöbelnde, oft alkoholisierte Zeitgenossen hautnah neben mir in Bus oder Bahn muss ich in meinem Privatleben nicht auch noch haben. Da möchte ich einfach nur meine Ruhe!

Diese Art von Auto-Gebrauch muss trotz ansonsten weitgehend ökologischer Lebensweise auch zukünftig möglich sein, ohne dass man täglich als Weltzerstörer hingestellt wird. Wenn flächendeckend überall Ladestationen installiert worden sind, kaufe ich mir auch gerne ein Elektroauto.

Marion Rosner

St. Wolfgang


Es wird ja von Umweltorganisationen hauptsächlich der Autoverkehr als Verursacher von CO2 verantwortlich gemacht. Die Regierung hat eine neue Einnahmequelle entdeckt: CO2 muss einen Preis haben, indem sie die Bürger fürs Autofahren und Heizen zukünftig kräftig zur Kasse bittet. Es wäre doch auch mal interessant zu wissen, wie viel CO2 weltweit eingespart werden könnte, wenn nur das mobile Internet (Facebook, WhatsApp, Youtube, Twitter, Instagram etc.) abgeschaltet würde?

Fakt ist auch, dass die 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde beim Atmen mehr als das Zehnfache an CO2 von sich geben als alle Autos auf der Welt. Warum setzen sich Bewegungen wie „Fridays for Future“ auch nicht für eine menschenwürdige Geburtenregelung in Ländern mit hohem Geburtenüberschuss ein?

Hans Altenberger

Kochel am See

Benzin muss 70 Cent teurer werden (Umweltbundesamt- Studie). Benzin, Diesel, Kohle, Öl und Erdgas wird besteuert, aber Flugbenzin nicht? Wir zahlen täglich Mineralölsteuer, wenn wir Auto, Bus und Bahn nutzen. Nur wenn wir fliegen, zahlen wir keine. Ein ehrliches Energiesteuergesetz muss für ehrliche = gleiche Energiepreise für alle sorgen, sonst wird der Anreiz zu fliegen nur noch größer!

Der Preis für Kerosin hat sich schon öfters binnen kurzer Zeit verdoppelt, ohne dass die Luftfahrt Schaden nahm. Beim heutigen Preis von 45 Eurocent je Liter bliebe das Mallorca-Ticket auch noch erschwinglich.

Klaus Siersch

Flugkapitän auf B 737, München

Der Titel passt zur weltweit wohl größten, teuersten und uneffektivsten aller Dauerkonferenzen, der Weltklimakonferenz – ist Greta schon dort? – die zurzeit in Madrid stattfindet.

Das IPCC rief, und alle kamen; vermeintlich die besten und wichtigsten Wissenschaftler und Politiker des Globus, die sich an Untergangsszenarien für diesen Planeten bereichern. An all diese – nach eigenem Verständnis verantwortungsvollen und uneigennützigen – Menschen habe ich als kleines, dummes, aber immerhin selbstständig denkendes Opfer dieses postmodernen Massenwahns eine einfache Frage: Wie kann eine Organisation wie die UNO eine solche Aussage treffen, für die unverzichtbare Voraussetzung wäre, dass es eine in Stein gemeißelte Referenz-Temperaturhistorie gibt?

Alle – auch die vom IPCC verwendeten – großen, globalen thermometerbasierten Temperaturhistorien (zwei aus USA und eine aus UK) sind trotz mehrfacher Korrekturen mit derart großen Fehlerbalken versehen und teilweise wurden Rohdaten, das heißt, die Original-Messwerte (Beweise) vernichtet – dass kein seriöser Wissenschaftler eine Aussage wie die obige vertreten kann.

Helmut von Witsch

Freising

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