Beate Uhse stellt Insolvenzantrag

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Bedeutung des Kohlendioxids

Was bringt die Klimakonferenz; Leserforum 10. November

Bei der allgemeinen Verteufelung des bei allen Verbrennungsvorgängen im Ofen und im Motor neben anderen Schadstoffen freigesetzten Kohlendioxids CO2 vermisse ich jeglichen Hinweis auf seine Lebenswichtigkeit hinsichtlich der Fotosynthese der Pflanzen: CO2 und Wasser bilden mithilfe der Sonnenenergie in allen Pflanzen (auch in unseren pflanzlichen Lebensmitteln) die zum Wachsen und Reifen benötigten Zucker-/Stärke-Wuchsstoffe und zugleich frischen Sauerstoff für unsere Atemluft. 

Wolfgang Schönauer Tegernsee

Trotz der durchaus richtigen - und wichtigen - Tatsache, dass CO2 elementarer Input für die Fotosynthese und damit die Freisetzung von molekularem Sauerstoff (O2) ist, können die Behauptungen von Herrn v. Corvin nicht unwidersprochen gelassen werden: Der Umstand, dass über Wüsten große Temperaturschwankungen zu beobachten sind, deutet mitnichten auf die Nicht-Existenz von Treibhausgasen hin, sondern ist vielmehr begründet durch die fehlende Wolkenbedeckung (klarer Himmel = hohe Ausstrahlung vom Boden ohne atmosphärische Gegenstrahlung durch Wolken), den geringen Wasserdampfgehalt (absorbiert thermale Strahlung des Bodens und strahlt diese wieder zum Teil zur Oberfläche zurück) und die niedrige Wärmekapazität und -Leitfähigkeit der anzutreffenden Oberflächensubstrate. Gäbe es keine Treibhausgase, zu denen neben CO2 auch Wasserdampf, Methan und viele Spurengase zählen, läge die Oberflächentemperatur der Erde nicht bei +15° C, sondern bei -18° C, was alleine durch fundamentale Physik erklärt werden kann (Plancksches Strahlungsgesetz, Kirchhoffsches Gesetz, quadratisches Abstandsgesetz). Auch die Zonierung der Vegetation in Höhenstufen (die bei Weitem nicht schon bei 1800 m enden) ist nicht dem Fehlen von CO2 geschuldet, sondern der exponentiellen Abnahme des Drucks (barometrische Höhenformel), welche eine Temperaturabnahme von ca 1° C/100m im Falle trockener Luft (adiabatische Näherung) bewirkt, sowie zunehmend extremeren klimatischen Bedingungen (Schneebedeckung, Niederschlag, Wind, Sonneneinstrahlung) und mechanischen Beanspruchungen, zum Beispiel durch Lawinen. Zu guter Letzt zeigte bereits Dalton (1766 bis 1844), dass in Luft – im Übrigen ein Gemisch aus verschiedensten Gasen und Spurenstoffen, das zu 78% aus Stickstoff, zu 21% aus Sauerstoff und 1% aus Argon besteht - alle Gase gemäß ihres Partialdrucks völlig unabhängig von der Existenz anderer Gase vertreten sind. CO2 mit einem Druckanteil (gleichzusetzen mit Volumenanteil) von 0.0004 trägt also 40.54 Pa zum Standarddruck der Atmosphäre (1013.5 hPa) auf Meeresniveau bei und nimmt dann mit der Höhe exponentiell ab, wie alle anderen Gase der Atmosphäre auch. Diese Annahme gilt bis 100 km Höhe. Es handelt sich schlichtweg um fundamentale Gesetze unserer Natur, ob sie uns nun gefallen oder nicht. 

Lukas Graf Geograph, Starnberg

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