3 Leserbriefe

Debatte um Wandel des Klimas

Sehenden Augesin den Untergang;Leserforum 17. DezemberFriedemann Diederichs:Unangenehme Faktenbleiben; Kommentar,Etappensieg im Klimaschutz; Politik 17. Dezember

Merkt denn wirklich niemand, mit was für einem Schmarrn wir seit Jahrzehnten bombardiert werden, so fragt Herr Christian Freuer am Ende seines Leserbriefes.

Verständlich, wenn man die – besonders im TV-omnipräsente mediale Klimaindoktrination den wenigen kritischen Meinungen gegenüberstellt, die veröffentlicht werden.

Wo solches doch mal geschieht, beschwert sich schon tags darauf ein offizieller Klimaschützer darüber – Tenor: Man kann ja alles sagen, aber gefälligst nur, solange es der amtlichen Klimadoktrin entspricht! Niemals habe ich gelesen, dass die Rechtgläubigen auf Argumente (soweit veröffentlicht) der Ketzer eingehen, nein: Ihnen mangelndes Wissen, unlautere Absichten und fehlende Verantwortung den Menschen und dem Planeten gegenüber zu unterstellen ist leichter. Die globale Klima-Propagandakolonne mit abertausenden von Nutznießern lässt sich nicht freiwillig den Anspruch „offizieller und einziger Menschenfreund“ streitig machen – zu viele Annehmlichkeiten sind damit verbunden.

Oh doch, Herr Freuer, viele merken das, sie haben nur keine Plattform. Bleibt nur die Hoffnung: Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand. Wären nur alle Ämter gottgegeben!

Helmut von Witsch

Freising

Wieder läuft ein internationaler Kongress zur Klimarettung - aber auch er wird außer Kosten wenig bringen! Wie kann es sein, dass weltweit das Gros der Wissenschaftler ruhig zusieht, wie ihre Regierungen wiederholt Geld für ein physikalisch unlösbares Problem vergeuden? Denn das Ziel, die globale Temperaturerhöhung durch Kohlendioxidreduktion unter zwei Grad zu halten, ist prinzipiell nicht erreichbar! Da es sich hier nicht um die Meinung eines „Klimaskeptikers“ handelt, sondern um das Resultat einer fundierten Analyse, wird, zum Nachvollziehen, die unterliegende Logik erläutert. Klima, das heißt, der zeitliche Mittelwert des Wetters ist regional unterschiedlich. Die „globale Temperatur“ ist daher schon ein Begriff ohne echte physikalische Bedeutung (Werden zwei Füße und eine Hand in Eiswasser getaucht, die andere in kochendes, erhält man, nach diesem Schema, die angenehme Temperatur von 25 Grad).

Klima ist weder zu schützen noch zu retten, da es, wie Erdbeben, ein Naturphänomen ist. Unsere diversen Tätigkeiten beeinflussen es aber ständig regional, was dann durch Kumulation längerfristig zu einem von uns Menschen gemachten globalen Klimawandel führen könnte. Die Änderung des Klimas ist ansonsten ein natürlicher Vorgang, der aber gelegentlich „chaotische“ Elemente enthält. Doch auch ohne deren Berücksichtigung, fehlt uns schon für eine Simulation wesentliches Wissen über physikalische Einflussgrößen und deren Interaktion, geschweige denn für eine Prognose. (Eine regionale, einigermaßen sinnvolle Temperaturvorhersage, kann zurzeit bestenfalls mittels statistischer Auswertungen von Klimadaten der Vergangenheit getroffen werden - keinesfalls aber mit unausgegorenen physikalischen Modellen!) Wir beeinflussen das Klima in mannigfaltiger Weise durch Industrie, Bau, Verkehr, Landwirtschaft und vieles mehr. Die Auswirkungen von diesen sind kaum qualitativ zu bestimmen und schon gar nicht quantitativ! Nun wird international in der Klimafrage aber behauptet, dass eine katastrophale Erderwärmung bevorsteht, falls wir unseren Kohlendioxidausstoß nicht eindämmen. Diese Aussage, die nur an Hand von Rechenmodellergebnissen getroffen wurde, darf auch nicht mehr angezweifelt werden - sie wurde durch den Einsatz gezielter Propaganda zu einer Art Glaubenssatz erhoben. Um festzustellen, ob diese Behauptung tatsächlich stimmen kann, wird die dafür verwendete Berechnungsmethode analysiert. Man braucht kein Wissenschaftler zu sein, um zu erkennen, dass bei der Nachbildung (Simulation) und Berechnung (Projektion) physikalischer Abläufe, alle wesentlichen Einflüsse mit einzubeziehen sind. Jeder weiß auch, dass Sonne und Wolken das Wetter - und damit das Klima - mitbestimmen. In den IPCC-Klima-Modellen, auf denen obige Aussage fußt, bleiben aber diese Variablen unberücksichtigt. Dadurch waren auch die vom „Weltklimarat“ publizierten Langzeit-Prognosen nie mit der Wirklichkeit im Einklang, sodass man die dabei zum Teil gravierenden Abweichungen stets mit fadenscheinigen Argumenten begründen musste. Doch auch gemessene Temperaturverläufe in unterschiedlichen Höhen widersprechen den Modellvorstellungen. Somit ist das Modell falsch, die Berechnungen hinfällig und dadurch auch obige Kernaussage! Es ist also nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Meteorologen, auch unter Inkaufnahme eigener Nachteile, von den IPCC-Thesen und -Methoden distanzieren. Sogar zahlreiche Professoren verurteilen - nach ihrer Emeritierung – diesbezügliche Publikationen. Das einhellige Ergebnis der weltweiten Klimaforschung unabhängiger Wissenschaftler und Institute ist aber folgendes: Kohlendioxid spielt, klimatisch gesehen, wenn überhaupt, nur eine sehr untergeordnete Rolle. Daraus folgt, dass eine Zunahme der Erdtemperatur andere Ursachen haben muss, und dass, bezogen auf diese Erwärmung, unser Kohlendioxidausstoß effektiv keinen Einfluss hat. Jedes der IPCC-Modelle, das Kohlendioxid als Hauptparameter für die Erderwärmung verwendet, andere wesentliche Einflüsse ignoriert, nicht verifizierbar ist und auch keine brauchbaren Prognosen liefert, ist ein Unding. Deshalb ist auch die uns dargebotene Klima-Wissenschaft schlichtweg Betrug. Den meisten der Tausenden mitwirkenden Akademiker dürfte das auch bekannt sein. Da sie aber ihre Jobs behalten wollen, äußern sie sich nicht öffentlich dazu - genau so wenig, wie die Angestellten der Medien, die sich, im Allgemeinen, der Kritik enthalten müssen. Wo aber bleibt der Aufschrei der anderen? Da werden Millionen von Euros jährlich in diese nutzlosen Berechnungen gesteckt, um anschließend mit manipulierten Ergebnissen Politik und Geschäfte zu machen! Wo sind die echten Wissenschaftler, Volksvertreter und investigative Journalisten mit Rückgrat, denen es noch um Wahrheit geht? Was sind das für Demokratien, die für ihre Absichten - oder Unterordnung - bewusst falsche Aussagen propagieren und für diese auch noch keinen Widerspruch dulden?!

Werner Woitsch

Neubiberg


„Deutschland steht beim Klimagipfel in Kattowitz mit leeren Händen da,“ sagen die einen. „Ein überstürzter Ausstieg aus der Kohleverstromung schadet der Industrie und kostet Arbeitsplätze“, meinen die anderen. Die Physik wird in dieser Diskussion fast gänzlich ignoriert. Dem unbedarften Bürger wird mit Jahresenergiemengen vorgerechnet, dass ein zeitlich einhergehender Ausstieg aus der grundlastfähigen Kohle- und Kernenergie in kurzer Zeit möglich wäre. Geflissentlich wird ignoriert, dass der von Industrie und Haushalt benötigte Strom im selben Moment erzeugt werden muss, in dem er verbraucht wird. Da die Stromerzeugung aus Wind und Sonne sehr volatil ist, müssten Stromspeicher in der Lage sein, die Schwankungen in der Erzeugung völlig auszugleichen. Ein gleichzeitiger Rückzug aus der Kohle- und Kernenergie müsste zwangsläufig mit der Schaffung von Speicherkapazitäten in einer unvorstellbar großen Dimension einhergehen. Wir reden hier vom Zubau des mindestens tausendfachen des derzeit existierenden Speichervolumens. Woher sollen die Rohstoffressourcen für die Herstellung derart gigantischer Batterien kommen? Sie reichen schon nicht ansatzweise für eine weltweite Umstellung auf die Elektromobilität. Aber welche Alternativen bleiben noch? Mit aller Konsequenz die Industrie zurückfahren? Neben der Entwicklung geeigneter Stromspeicher käme der Ausbau der dezentralen gasbetriebenen Kraft-Wärmekopplung in Frage. Aber das ist gegenwärtig politisch nicht gewollt, denn ein Großteil des Gases kommt aus Russland. Und auch die Pfründe in Afrika haben sich Russland und China schon gesichert, obwohl sie selber über riesige Gasvorkommen verfügen.

Robert Schrödl

Niederhummel

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