Klimawandel ist nicht zu leugnen

Klimawandel ist nicht zu leugnen

Friedemann Diederichs:Stürme in den USA und derKaribik: Der Faktor Mensch;Kommentar 8. September,Kein Indiz für mehrHurrikans und menschengemachten Klimawandel;Leserforum 9./10. September

Ich gebe dem Kommentar von Herrn Diederichs Recht, es wird auch Zeit, dass die Menschheit sich melden muss und nicht tatenlos zusieht, dass es zu immer mehr Klimakatastrophen (Hurrikane, Erdbeben, Erdrutsche, Tsunami usw.) kommt. Es erinnert mich sehr an Michael Jacksons Videoclip „Earth Song“. Das ist Warnung genug, um den Menschen deutlich zu machen, was alles noch zerstört werden kann, auch durch die hitzige Lage in Nordkorea.

Anton Schneid
Zorneding


Wie man heute noch ernsthaft behaupten kann, dass es keinen menschengemachten Klimawandel gibt, ist mir schleierhaft. Den meisten Klimaleugnern geht es um bewusste Desinformation, um Menschen zu verunsichern und Änderungen, die dem Profitstreben der fossilen Wirtschaft zuwiderlaufen, zu vermeiden.

Für mehr Details möchte ich die Leser auf eine sehr empfehlenswerte Webseite verweisen, in der auf alle Argumente der Klimaleugner detailliert eingegangen wird: https://www.skepticalscience.com.

97 Prozent aller Wissenschaftler sind sich einig, dass sich die Erde heute dadurch erwärmt, dass mehr Treibhausgase in der Erdatmosphäre sind. Diese stammen zum größten Teil aus dem Verbrennen fossiler Rohstoffe, dem Verbrennen und Abholzen von Wäldern und der Landwirtschaft.

Herr Langeheine hat Recht in Bezug auf historische Klimaänderungen – vor der Industrialisierung verursachten langfristige Änderungen der Oberflächentemperatur der Erde auch Änderungen im CO2-Gehalt der Atmosphäre. Genau diese Tatsache aber ist ein Beweis dafür, dass der derzeitige Klimawandel von uns Menschen verursacht wird. Denn im Moment beobachten wir zuerst eine Zunahme von CO2 – die Temperaturerhöhung hinkt dieser Zunahme hinterher, denn: Die CO2-Zunahme wird nicht von einer natürlichen Temperaturerhöhung ausgelöst, sondern von uns Menschen. Die entsprechende Temperaturerhöhung wird bisher noch durch die Wärmekapazität der Ozeane abgepuffert. Wer das leugnet, gefährdet durch seine Desinformation unser aller Zukunft.

Dr. Maiken Winter
ÖDP Bundestagskandidatin
Raisting


Die Leserbriefe der Herren Dr. Uhlig und Dr. Langeheine haben mich sehr verwundert. Argumentieren die Herren doch im Sinne von Donald Trump. Allgemein bekannt sein sollte doch auch ihnen, dass unser Wetter großräumig durch die Meeresströmungen unserer Ozeane, in Abhängigkeit von der Erdrotation, der Wasserdichte und der Wassertemperatur gesteuert wird. Störungen in diesem komplexen System, welches für unser Wetter verantwortlich ist, hat es schon immer gegeben. Seitdem es Wetteraufzeichnungen gibt, sind diese auch nachweisbar. Unser heutiges Problem ist: Die Wetter-Störungen werden immer häufiger und extremer. Weil die statistisch nachweisbare Zunahme solcher Störungen, bei denen man von Omega-Wetterlagen spricht, im gleichen Maße ansteigt wie die durchschnittliche Erdtemperatur zunimmt, besteht mit Sicherheit ein Zusammenhang. Wenn die Hurrikans in diesem Jahr außergewöhnlich stark zunehmen, muss man von einer solchen Störung, die man auch Driftströmung nennt, ausgehen. Schon der Versuch, aus der Abnahme der Aktivitäten von Hurrikans in den vergangenen Jahren zu schließen, die Aussage von Prof. Berz sei nicht aufrecht zu erhalten, ist somit falsch. Aber die Behauptung, die Kohlendioxidanreicherung wird durch Temperaturerhöhung bewirkt, entbehrt jeder Grundlage. In der Erdgeschichte hat eine höhere Temperatur immer das Pflanzenwachstum und damit durch mehr Photosynthese den Abbau des Kohlendioxidanteils in der Atmosphäre gefördert.

Robert Schwarze
Baldham

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