Leserbriefe

Überangebot an Waren

In meinen Augen gibt es generell ein Überangebot an Waren. Das führt dadurch zwangsläufig infolge eines „Nicht verkaufen können“ zu unnötigem Wegwerfen bzw. Vernichten und dadurch natürlich zu erhöhtem Müll, der entsprechend zusätzlich wiederum kostenbelastend entsorgt werden muss.

Bei einigen Produkten, wie der Bekleidung, gibt es ja bereits erfolgreich seit Jahren Organisationen, die für eine sinnvolle Weiterverwendung sorgen. Wichtig ist dabei natürlich auch die richtige Handlungsweise des ursprünglichen Verbrauchers.

Ganz anders stellt sich das mir bei den Lebensmitteln da; etwas braun gewordenes oder leicht schrumpeliges Obst, ein paar „unschöne“ Flecken auf dem Gemüse und, und, und.

Dazu kommt dann noch das Verfalldatum. Da werden diese Produkte dann einfach entsorgt. Sicherlich gibt es abgelaufene Produkte, die aus gesundheitlichen Gründen vernichtet werden müssen, aber vieles könnte zu einem günstigeren Preis oder gezielt an Bedürftige oder Interessengruppen weiter gereicht werden, ohne gleich vernichtet zu werden.

Somit wäre beiden Seiten geholfen: dem Konsumenten und auch zu einem Teil der Umwelt (eines der derzeit wichtigsten Themen). Sehr nachdenklich macht mich hierzu ganz besonders auch die Behandlung der zwei Studentinnen nach ihrem „Diebstahl“ aus dem Container.

Grundsätzlich kann ich da den Ausführungen von Frau Knopf nur zustimmen und noch mal wiederholen: Wir müssen wegkommen von unserem Ruf „Wegwerfgesellschaft“. Dies erreichen wir nur durch ein sinnvolleres Handeln.

Wacht auf und denkt einmal darüber nach, denn durch ein vernünftigeres Handeln jedes einzelnen Konsumenten könnten wir auch die produzierende Wirtschaft etwas beeinflussen.

Bernd Bluhm

Zorneding

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