Kreuz-Debatte in Bayern

Erlösend; Leserforum 15. Mai

2018: „Feind der Religion ist Herr Söder selbst“, behauptet Herr Lindner, FDP. Söder ergehe sich in geistigen und politischen Tiefschlägen, poltert Herr Protschka, AfD. „Verheerendes Signal“, polemisiert Herr Grötsch, SPD. „Herr Söder tritt...neuerdings anscheinend auch als Missionar auf“, spöttelt Frau Schulz (Grüne). „Ich musste an Vampir-Filme denken“, höhnt Herr Kretschmann (Grüne) kurz vor dem Katholikentag in Münster. Aufschlussreich ist es auch, an Münster 1985 zu denken. Damals „führte es zu harten Kontroversen, als in Münster die Fraktion der Grünen Alternativen Liste im Rat der Stadt die „angebliche Verletzung persönlicher, politischer und religiöser Überzeugungen“ gegeben sah, wenn Oberbürgermeister und Ratsmitglieder vor dem Kreuz verpflichtet würden. Die Grünen Alternativen wollten durch die Entfernung des Kreuzes einen ihrer Meinung nach „unwürdigen Zustand“ beenden.“ (Joachim Kuropka, Zur Sache - Das Kreuz! Vechta 1986, mit Zitaten, Westfälische Nachrichten und Münstersche Zeitung). 1985, so Prof. Kuropka, haben Kommunisten des damaligen Kriegsrechts-Regimes in Polen Christuskreuze in staatlichen Schulen und Betrieben angegriffen. Darüber, dass unser Ministerpräsident Dr. Markus Söder und sein Kabinett 2018 die öffentliche sichtbare Erinnerung an Christus gemäß EGMR-Urteil vom 18.03.2011 offensiv in Schutz nehmen, sollten wir dankbar und froh sein. 

Hans Schnitzlbaumer Bruckmühl

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