Söders Ärger mit dem Kreuz

Claudia Möllers: Söders Irrweg; Kommentar; Kreuz-Streit: Ärger über Kirchenkritik; Leserforum 2. Mai, Das Kreuz ist ein wichtiges Bekenntnis; Leserforum 30. April./1. Mai

Germut Bielitz bekundet in der Ausgabe vom 2. Mai Freude darüber, dass "in unserer oberflächlich und ungläubig gewordenen Zeit der richtige Umgang mit dem Kreuz so viel Aufregung" verursache. Sehr einverstanden!! Am Ende der Zuschrift werden zur Bekräftigung der Grundaussage der Zuschrift die alten Griechen ("Erkenne dich selbst!") bzw. auch der zeitgenössische Sprech ("Und stehe dazu!") zitiert. Da würde ich noch weiter gehen und ausdrücklich mit Blick auf Bedford-Strohm/Marx (s. auch ihr Verhalten im November 2016 in Jerusalem) die Bibel zitieren: "Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien." (Offenbarung 3.16). Oder: "Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?" (Mt. 7.3). Nicht ohne Reiz in diesem Zusammenhang auch Daniel 5.27: "Gewogen wurdest du auf der Waage und zu leicht befunden." Ihr amtskirchlichen Helden des christlichen Wortes, erinnert euch täglich daran: Die Bibel hat immer recht/Recht! 

Benno Weiß Unterammergau

Meine Zustimmung gilt der Autorin des Kommentars: „Söders Irrweg“ und Ihren Sätzen: „Vom Kreuz hätte Bayerns Ministerpräsident wohl besser die Finger gelassen.“ Und: „Es ist zu billig, all jenen, die nun in scharfer Form eine politische Instrumentalisierung des Kreuzes ablehnen, Religionsfeindlichkeit vorzuwerfen“. Hier hat sich der Generalsekretär der CSU, Blume, nicht nur total vergaloppiert, er hat sich möglicherweise auch decouvriert. Seine Aussage, bei den „Nörglern“ handelt es sich um eine „unheilige Allianz von Religionsfeinden und Selbstverleugnern ist aberwitzig. Es zeigt sich, dass von ihm doch nicht mehr zu erwarten ist als von seinen unmittelbaren Vorgängern. Wenn jetzt, wie es heißt, Söder auch noch die Fraktion eindeutig hinter sich hat, werden sich im Herbst möglicherweise viele Religionsfeinde und Selbstverleugner die bisher die CSU gewählt haben, fragen, kann ich die Mitglieder dieser Fraktion noch wählen? Merken die Söders, Hubers, Blumes eigentlich gar nicht, dass diese Kreuz-Aktion des bayerischen Ministerpräsidenten Wähler verprellt? 

Herbert Mack Straßlach

Dass sich unser neuer Ministerpräsident mit seinem Kreuzzug etwas verrannt hat und arg durchsichtig auf die Landtagswahl im Herbst 2018 schielt, ist ziemlich klar erkennbar. Aber apropos Kreuzzug: Die Tiraden des Kardinals Reinhard Marx (dessen Gehalt ich als Steuerbürger gemäß Konkordat mitzahlen muss, obgleich schon seit Jahren aus der Kirche ausgetreten) finde ich ebenso ärgerlich. Da taumelt die Kirche – historisch gesehen – von einem Extrem (Kreuzzüge, der 30-jährige Krieg, indem sich Katholiken wie Protestanten gleichsam lustvoll wie grauenhaft gegenseitig abmetzelten, Bürgerkrieg in Nordirland, der im Untergrund immer noch schwelt) ins andere (rechtlich zumindest fragwürdiges Kirchenasyl für abgelehnte Asylbewerber, das geradezu peinliches Anbiedern an die Muslime, indem in dieser Hinsicht geradezu ängstlich jede Konfrontation vermieden wird). Und zumindest die islamistische Seite spuckt im wahrsten Sinn des Wortes auf diese falsch verstandene Toleranzhaltung, auf Kippas, auf Minderheiten wie Homosexuelle und nicht zuletzt auf die Christen in diesem Lande.

 Gerhard Braß Poing

Was ist das Kreuz denn, Herr Ministerpräsident? Gedankenloses Schmuckstück wie an vielen Hälsen? Ein Diskussionsmittel? Geht von ihm nicht die entscheidendste Botschaft des Evangeliums aus, dann versinkt Bayern in die finsterste Nacht seiner Geschichte. 

Helmut Kissel Pastor i. R., Bad Tölz

Ich bin sehr stolz, dass ich hier in Europa in einem gereiften System leben kann. Seit über 70 Jahren gibt es hier keinen Krieg mehr. Unsere Vorzeigedemokratie fußt auf dem vermutlich weltbesten Grundgesetz und einem Wertesystem, das sich in konsequenter Gewaltenteilung und in Balance zwischen Judikative, Exekutive, Legislative aber auch -und bestimmt nicht zuletzt- der christlichen Religion entwickelt hat. Auf jedem Ort der Welt ist eine stabile Entwicklung grundsätzlich möglich, unabhängig der Religion. Hier in Europa hat es so gut funktioniert, dass Menschen aller Religionen und Weltanschauungen gerne hier her kommen, aus Systemen, die leider diese Stabilität noch nicht erreichen konnten. Herzlich willkommen in unserer christlichen Kultur, jedem einzelnen, der mit uns in dieser Kultur zusammen leben will. Ich begrüße und wertschätze jedes einzelne Symbol der oben genannten Faktoren als Grundsteine für dieses dafür. (Nicht nur Statuen von honorigen Staatsmännern, sondern auch das Kreuz, das Symbol des christlichen Glaubens) Und ich habe Respekt vor Leuten, die sich noch wagen ein Kruzifix aufzuhängen, wohl wissend, dass der Sturm der Entrüstung wieder einmal entfesselt wird.

 Dr. Bertram Hock Kirchdorf

Das Kreuz ist das Symbol der weltumspannenden Christenheit und die Botschaft der Liebe Gottes zur gefallenen Menschheit in Gestalt des Opfers seines Sohnes. Wer es missbraucht oder leugnet wie die Herren Marx und Bedford-Strom auf dem Tempelberg, bekundet seinen Abfall von der Frohbotschaft Jesu. Keineswegs ist es das Symbol einer spezifisch bayerischen Kultur. Was sollen andere Bundesländer oder auch Staaten von einer solchen Anmaßung halten? 

Jürgen v. Corvin Raisting

Im Gegensatz zu Reinhard Kardinal Marx weiß Ministerpräsident Söder als Jurist, worum es auf der politisch-juristischen EU-Ebene geht. Nicht Söder geht in die Irre, sondern Reinhard Kardinal Marx, der behauptet hat: „Wenn das Kreuz nur als kulturelles Symbol gesehen wird, hat man es nicht verstanden. Dann würde das Kreuz im Namen des Staates enteignet.“ Christliche Staranwälte hatten seinerzeit im Fall „Lautsi gegen Italien“ aufgezeigt, wie Juristen am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte denken, nachdem in der Europäischen Union ein Konsens hinsichtlich ihrer christlichen Wurzeln von den sozialistischen Parteien Europas verhindert worden war. In Italien hatte man eben genau verstanden, wie man argumentieren muss, um nicht gegen Bestimmungen der Religionsfreiheit zu verstoßen, und Italien hatte gewonnen. Der Vatikan hatte 2010 die Entscheidung Lautsi gegen Italien als bahnbrechend für das christliche Europa gelobt. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte entschieden, dass in Italien Schulkreuze in staatlichen Schulen aufgehängt werden dürfen. Wesentlicher Grund war, dass die „Entscheidung darüber, ob und wie nationale Identität gestiftet und Tradition lebendig gehalten werden soll, mithin auch die Entscheidung, Kreuze in staatlichen Schulen anzubringen, in das Ermessen des jeweiligen Staates fällt.“ Das heißt: Wo mehrheitlich Kreuze als identitätsstiftend für den Staat betrachtet werden, dürfen sie aufgehängt werden. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat betont, dass allein diese Frage und nicht etwa die religiöse Bedeutung des Kreuzes für seine Entscheidung ausschlaggebend gewesen ist. Genau daran hat sich Ministerpräsident Markus Söder in seiner Begründung gehalten, wenn er sagt, das Kreuz solle die „geschichtliche und kulturelle Prägung“ Bayerns zum Ausdruck bringen und „sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung“ sein. Damit hat er als bekennender evangelischer Christ auch für die Katholiken Bayerns gesprochen und dem Rechnung getragen, dass Bayern ein mehrheitlich christliches Bundesland ist und damit Kreuze als mehrheitlich identitätsstiftend für das Land betrachtet werden dürfen. Wann sonst, als am Anfang seiner Amtszeit hätte Ministerpräsident Markus Söder dies für die bayerische Staatsregierung bekunden sollen?

 Othmar Günther Elgner Maisach

Nicht unserer Ministerpräsident Markus Söder hätte vom Kreuz, sondern Frau Claudia Möllers hätte die Finger von ihrem Kommentar lassen sollen, denn er geht an der Realität völlig vorbei. Der Sturm der Entrüstung richtet sich, zumindest in Bayern, weniger gegen Söder, sondern voll gegen die Äußerungen von Kardinal Reinhard Marx. Das Bayerische Brauchtum ist untrennbar mit dem Kreuz verbunden. Das Kreuz ist nicht nur ein Zeichen unseres Glaubens an Jesus Christus, es ist viel mehr. Es begleitet uns als öffentlich gezeigtes Zeichen unserer Kultur und unserer Identität. Und wir sollten es nicht feige verraten, weder auf dem Tempelberg, noch sonst wo. Unsere Berggipfel, die Marterln am Weg, am Giebel unserer Bauernhöfe, in unseren Stuben, an den Gräbern unserer Lieben, in unseren Gasthäusern, überall ist das Kreuz nicht wegzudenken. Der Bauer macht auf dem selbst gebackenen Brot vor dem Anschnitt das Kreuzzeichen, ja sogar beim Almabtrieb wird nach einem unfallfreien Almsommer, mindestens die Leitkuh mit dem Kreuz geschmückt. Das Kreuzzeichen empfangen wir bei der Taufe und mit dem Kreuzzeichen verabschieden wir uns aus dem Leben. Bei den unangemessen scharfen Äußerungen unseres Kardinals Reinhard Marx zu Markus Söder und dem Kreuz drängt sich mir der Verdacht auf, dass der Mann aus Geseke zwar ein einflussreicher Theologe ist, der, wie im Mittelalter, wohl einen Gang nach Canossa vom bayerischen Ministerpräsidenten erwartet, als Erzbischof von München und Freising im bayerischen Brauchtum und in der Bayerischen Kultur aber nicht angekommen ist. Da hilft auch kein Gebirgsschützenhut. 

Karl Schlicht Anzing

Fragen zu Söders Kreuzgang-Aktion: 1. Für wem oder was soll die Verordnung Söders gut sein, das christliche Symbol an allen Eingangshallen seiner Behörden aufhängen zu lassen? Ist es ebba das altbewährte „mia sama mia-Sprichal“ womit die CSU abtrünnige Wähler und jene, die auf dem Absprung sind, wieder mit sich zu verbrüdern versucht. Oder soll damit dem bayrischen Bürger, die eigenen Identitätsmerkmale wieder mehr bewusst gemacht werden, um seine Verantwortlichkeit dafür zu stärken. Nicht auszuschließen ist, dass mit dem deutlicheren Darstellen des Kreuz-Symbols in den obersten Schaltstuben, die Absicht verbunden ist, Zuzügler unmissverständlich klar zu machen, dass nur der hier integrierbar und erwünscht ist, wer aus Überzeugung diese Identitätsmerkmale für sich in Anspruch nimmt. 2. Darf von einem „Staatsoberhaupt“ das Aufhängen von religiösen Symbolen verordnet werden? Laut Söder sei das Kreuz kein religiöses Symbol, sondern ein „Bekenntnis zur Identität“ und kulturellen Prägung. Damit sei die von der Verfassung vorgeschriebene Religions-Neutralität gewahrt. Dazu nimmt auch Wolfgang Thierse Stellung, die einer differenzierten Meinungsbildung dient. Menschenwürde, Nächstenliebe, Toleranz seien Grundwerte des Christentums und unserer Werteordnung. Daher habe das Kreuz auch mit tief greifender Prägung und der Identität unseres Landes zu tun. Das Grundgesetz sei weltanschaulich religiös neutral; das heißt, es ist offen für alle Bekenntnisse. Auch in einem säkularen Staat mit seiner pluralistischen Gesellschaft spiele Religion eine ganz wichtige Rolle. Daher dürfe sie auch nicht aus der Öffentlichkeit verdrängt werden. Gefährlich aber sei es, wenn politische Parteien bestimmte religiöse Fragen und Debatten für eigene Zwecke vereinnahmen wollten. Hätte Dr. Söder für diese Zusammenhänge ein plakatives Symbol geschaffen und dafür geworben es überall aufzuhängen, dann würde sein Ansehen mit Sicherheit einen mächtigen Ruck nach oben machen und das Wahlergebnis im Herbst auch. Für mich ist Identität, was mein Wohlempfinden ausmacht. Also das Zusammenspiel kirchlicher und weltlicher Tradition, regionaler Dialekt und und die prägende religiöse Weltanschauung des Landes. Das wunderbare Gefühl sehen wir Bürger in Gefahr, wenn wir mit unberechenbaren Umwälzungen, die zunehmend statt finden, konfrontiert werden. Söder nützt dieses Unwohlsein in Rattenfängerart speziell für seine Wahlschlacht, statt klar und offen die momentane gesellschaftliche Problematik darzustellen und nachhaltige Maßnahmen in anständiger Weise zu verkünden. 

Erich Schlick Unterschleißheim

Tragisch, wenn gerade das Kreuz in unserer verwirrten Welt von nicht wenigen aus einer falschen Toleranz heraus nicht als ein Heil- und Pluszeichen erkannt wird. Bedenklich, wenn für eine jüdische Kippa viele Tausende demonstrieren und Kreuze aber als lästig sehen. Bedenklich, wenn Vorsteher und Tonangeber der christlichen Religionen mit keinen guten Beispielen vorangehen und wie Kardinal Marx und sein oberster evangelischer Kollege Bedford-Strohm aus falscher Vornehmheit ihr Brustkreuz auf dem Tempelberg in Jerusalem ablegen oder verstecken. Gerade Jesus hat es immer wieder gewagt mit dem damaligen religiösen und politischen Machthabern übers Kreuz zu kommen. Nicht nur in Sachen Schuld und Gerechtigkeit hat er festgefahrene Denkstrukturen durchbrochen, indem er Kurzsichtigen Folgendes ans Herz legt: Ihr schafft keine bessere Gerechtigkeit, wenn ihr nur die bestraft, die konkret töten und die, die ausgrenzen, verleumden und psychisch fertig machen, laufen lässt (vgl. Mt 5, 21 f). Offensichtlich neigen auch nicht wenige Deutsche dazu, möglichst die ganze Schuld an den Verbrechen im 3. Reich auf sich nehmen zu müssen ohne zu bedenken, dass die geistigen Gasöfen über Jahrhunderte hinweg nicht nur in Deutschland angeheizt wurden. Hätte sich der Gekreuzigte dem Zeitgeist angepasst, wäre kein Christentum entstanden und wir hätten nicht viele unserer Feiertage. Wer immer noch immer ein von christlichen Elementen befreites Land vorantreiben will, müsste dann wohl auch unsere Zeitrechnung nach Christus abschaffen. 

Simon Kirschner Gaimersheim

Auch ich bin bei Herrn Söder und verstehe die Kritik der Kirchen an seinen Plänen nicht, Kreuze in Behörden aufzuhängen! Gerade diese sollten sich zum eigenen Kreuz bekennen und sich dazu stellen, anstatt es kritisch zu hinterfragen. Doch dies ist typisch: Erinnern wir uns noch an den Besuch der Kirchenfürsten Marx und Bedford-Strohm, die bei ihrem Besuch in Israel, im Oktober 2016 Ihr Kreuz ablegten und somit nicht öffentlich zu ihrer Religion standen. Der Vorstand der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, soll sich schämen, er ist eine Schande für jeden katholischen Christen. Ich spreche ihm die Fähigkeit ab, uns katholische Christen in Deutschland zu führen, da er nicht mehr authentisch ist. 

Heinrich Tigges München

Der Ministerpräsident Markus Söder bringt mit dieser Amtshandlung den „Stein des Anstoßes“ ins Rollen, denn die wahre Identität ist durch Jesus Christus gegeben. Danke dafür! Ein Kreuz in Amtsgebäuden aufzuhängen ist zwar legitim (Postmoderne Zeit), jedoch „unsinnig“! Der Staat Bayern hat nach dem Zweiten Weltkrieg ein bayerisches Wappenschild als ein Zeichen der Volkssouveränität erstellt, das weit- und weitreichende Anerkennung gefunden hat, dieses sollte den Bayern genüge sein. Und eine 1000 jährige Kultur ist als Zeugnis dokumentiert, was braucht es mehr? Ja, ein „Mehr“ gibt es im Sohn Gottes, Jesus Christus als die wahre Identität. Alles Sinn gebende bringt viel Frucht. Er ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit (Gal. 5,22). Im allgemeinen Christentum wird hingegen das Passionskreuz Christi als Mahnmahl dargestellt. Dieses Kreuz war ein fürchterliches Hinrichtungsinstrument, und sollte deshalb auch nicht als Schmuckstück um den Hals getragen werden. Das Konzil zu Ephesus 431 n. Chr. führte dieses Zeichen offiziell ein. Die Urchristen verwendeten jedoch bis ca. 300 n. Chr. das Symbol des Fisches als Erkennungszeichen der Christus Gläubigen. Im Griechischen: „Ich glaube an Jesus Christus, Gottes Sohn und Erlöser“. Jesus Christus ist der Weg die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich (Joh. 14,6). Als gläubige Christen sollte es uns ein Bedürfnis sein, die Gebote Gottes im Gehorsam vor Ihm und durch Ihn zu leben, und Seine Lehre weiterzugeben. Denn es ist an uns gelegen in Seine Wahrheit zu kommen. Jesus Christus ist für uns auferstanden, zeigte sich den Aposteln und lebt von da an unter uns. Er ist, sollte lebendig sein in unseren Herzen! - Durch ständige Ausrichtung in Ihm! - Diese Ausstrahlung Seiner Liebe für alle Menschen ist die wahre Identität. 

Claudia Adams Hebertshausen

Es gilt zwei Dinge im Falle Söder zu beobachten – was die Leserbriefe angeht: das Für und Wider ist da eine Selbstverständlichkeit, gleich um was es geht. Sicher ist für mich schon, dass es einer gewissen Einmaligkeit bedurfte - wie Dr. Söder an die Macht kam - und wie er sofort, bestimmt längst im Köcher haben dann damit begann. Die Kabinettsumbildung vor der Landtagswahl spricht Bände - alles unter dem Mantel Demokratie - Verfassungskonform; die allerdings zum Sieb geworden ist. Dass der so tüchtig wie gescheite Söder das alle benötigt - zeigte seine Unsicherheit - auch die der CSU: Leider! Er zum „Kreuzträger“ geworden zu sein scheint vielen so! Wer nicht für ihn ist, ist gegen ihn – neues in der Szene, die unglaublich ist - die Söder kaum zu den Wahlsieg wird die man damit erreicht. Söders Auftritte in Veitshöchheim sind bekannt, der zu Aachen auch. Vergangenes Jahres schlupfte er in das Kostüm, bedeutender Wittelsbacher  - Keines passte zu ihm  (wie die vorherigen). Söder konnte seine Thronbesteigung nicht abwarten, hätte in England ein Muster! Warum nur um alles in der Welt feiert Bayern - 100 Jahre Freistaat, warum will die SPD damit einen staatl. Feiertag - Staatsfeiertag sind ohnehin nicht die freudigsten! Warum lässt man der Kirche - gleich welcher M nicht weiterhin das Recht über Religionen et. den obersten Wachposten. Seltsame Leitlinien sind das schon. 

Hannes Heindl Freising

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