Arbeitnehmerpartei

Aufbruchstimmung bei der SPD; Leserbriefe 2. Februar

Was die Ausführung des Herrn Rogalski betrifft, so erscheint mir die Äußerung, dass sich der Staat in Sachen Religion neutral verhalten müsste, damit sich Andersgläubige nicht auf den Schlips getreten fühlen, etwas weit her geholt. Deutschland ist ein christliches Land und darf und soll auch diese christlichen Werte leben und mit Symbolen wie das Kreuz, zum Ausdruck bringen. Ein Gast einer anderen Religion, der unser Land betritt, hat die landesüblichen Gepflogenheiten zu akzeptieren. Dass Fremde jedweder Kulturen ihren Glauben in unserem Land ausüben dürfen, ist lediglich der Toleranz des deutschen Volkes anzurechnen. Vielleicht hat Herr Rogalski noch nicht mitbekommen, wie man z.B. in der Türkei solche Dinge regelt. Wenn ich mit meiner Einschätzung falsch liege, werde ich gerne aufgeklärt. 

Hans Reitmayr Petershausen

Ich finde es sehr amüsant, wenn behauptet wird, dass die SPD als letzten Strohhalm Martin Schulz als Kanzlerkandidat ins Rennen schickt. Und kurz danach wird ein Lügner und Betrüger in den höchsten Tönen gelobt. Die CSU sollte endlich aufhören, Testballons mit Karl-Theodor zu Guttenberg steigen zu lassen. Er hat sich 2011 mit seiner Arroganz und Überheblichkeit sein politisches Grab selbst geschaufelt, das haben die Wähler noch nicht vergessen. 

Claudia Steindorf Peiting 

Es ist ja durchaus positiv zu bewerten, die Kandidatur des Herrn Martin Schulz als Kanzlerkandidat, ein neues Gesicht. Jedoch ist es dringend in erster Linie zu versuchen, die Arbeitnehmerschaft, die arbeitende Bevölkerung mit überzeugenden Argumenten für die Arbeiterpartei SPD zu gewinnen. Es fehlen momentan jedoch die geeigneten Argumente dafür, wie schon seit fast Jahrzehnt. Ein zwingendes Argument, die SPD-Arbeitnehmerpartei wieder zu wählen, sollte heißen, mehr Netto vom Brutto für die Arbeitnehmer. Zum Beispiel entsprechende steuerliche Entlastungen für die Arbeitnehmerschaft. Dahingehend hat sich in den letzten Jahren, ja fast Jahrzehnten absolut nichts ergeben für die arbeitende Bevölkerung. Auch des Weiteren ist zu Denken von Seiten der Arbeiterpartei SPD an Entlastung für Arbeitnehmer in Bezug auf die Reduzierung/Senkung der Sozialabgaben für Arbeitnehmer. Steuerliche Entlastungen und sozialversicherungsrechtliche Entlastungen unter dem Motto, mehr Netto vom Brutto für Arbeitnehmer sind auch allein schon dahingehend erforderlich, da die Steuereinnahmen bei Bund, Länder und Kommunen sprudeln, nicht zuletzt aufgrund des hohen Lohnsteueraufkommens der arbeitenden Bevölkerung, ein hoher Anteil. Gleiches Sprudeln der Einnahmen ist vorhanden bei den staatlichen Sozialkassen. 

Helmut Materna Taufkirchen/Vils

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