Leserbriefe

Vorschlag für die U-Bahn

Sascha Karowski: MVG testet Bahnsteigtüren – ab 2023; München 3. August

Solche Scheiben verschmutzen durch Regen, Schnee, Taubenkot usw. Es entstehen laufende Reinigungskosten. Kunststoff ist sowieso unerwünscht und wird nach ein paar Jahren durch diese Einflüsse unschön. Ein teuerer Austausch wäre fällig.

Meine Idee: Man setzt ein viel günstigeres, rostfreies, 1,50 m hohes Metallgitter mit senkrechten Stäben ein, bei dem kaum Überklettern möglich ist. Alle paar Meter befinden sich – bevor der Zug einfährt – verschlossene Türen, die niemand öffnen kann. Eventuell eine Nottür pro Bahnsteig für Personal vorsehen. Nur der Lokführer persönlich darf oder kann bei endgültigem Halt per Fernbedienung alle Türen öffnen. Da punktgenaues Halten vor Zug- und Gittertüren kaum möglich ist, muss dazwischen ein breiter Gang vorhanden sein, wie schon in London praktiziert wird. So können Aus- und Einsteigende bequem aneinander vorbei, und die Einsteigenden schnell zur nächstliegenden Tür gehen.

Weitere Vorteile: Über ein Gitter hat man früher freie Sicht auf den einfahrenden Zug. Man erkennt, ob ein Abteil voll ist oder wo man Platz findet. Und wenn jemand einen Fahrgast abholen will, so erkennt er schneller, ob zum Beispiel die Mama im Zug angekommen ist und zu welcher Tür er zur Begrüßung und Kofferheraushieven (mit all den Geschenken fürs Enkelkind) herbeieilen muss.

Christel S. Gumhalter

Thanning bei Wolfratshausen

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