Preis nach Liefermenge staffeln

Bauern die ihren Hals nicht voll genug kriegen, die Massentierquälerei-Fabriken betreiben, verdienen keinerlei Mitleid, wenn sie einmal Verluste hinnehmen müssen.

Sie haben auch kein Mitleid mit den Tieren, die auch Schmerz empfinden und den Menschen so viel Nutzen bringen. Tiere, die in Käfigen eingepfercht werden, nie den Himmel und die Sonne sehen. Wie schön war die Landwirtschaft, in der ich aufwuchs, wo ein Tier noch Tier sein durfte, und wir sie auch lieben lernten. Wir sind auch daher gesund und glücklich aufgewachsen.

Franziska Baumgärtel Tutzing

Einige Bauern waren einsichtig: „Wir produzieren zu viel Milli, viel mehr, als uns die Molkereien abnehmen können.“ Der Bauernstand ist der erste Stand im Staat, er ist auch Landschaftspfleger für unseren schönen Freistaat Bayern. Die Mehrheit sucht die alleinige Hilfe vom Staat, also von uns allen, dem Steuerzahler. Wer genehmigt die Groß-Ställe mit Platz für 100 Kühe im Land? Die Bürgermeister und Gemeinderäte, die meistens selber Bauern sind und weiter wachsen wollen? Russland und China fallen weitgehend als zusätzliche Abnehmer aus. Also wohin mit dem Vielzuviel? Dieses Thema gehört in Brüssel dringlichst auf den Tisch!

Hans Steidl Vaterstetten

Ich sehe mich als Steuerzahler und Verbraucher aufgefordert, einen Kommentar dazu abzugeben. Es geht um Angebot und Nachfrage. Also muss Angebot und Nachfrage das Problem lösen. Wenn das Angebot vom Markt losgelöst wird, dann gewinnt die Gier, wie unschwer zu erkennen ist. Ich sehe hier nur eine Lösung des Problems: Die Molkerei (Milchhandel) muss den Liter Milch so (gestaffelt) vergüten, dass das Angebot als Folge daraufhin sinkt. Das heißt: Geringere Liefermengen werden höher vergütet als hohe Liefermengen, so dass sich höhere Mengen zu liefern entsprechend weniger rentiert. Der Verbraucher hat auf die Milchmenge und damit auf den erzielten Erzeugerpreis keinerlei Einfluss – er kann auch nicht einfach die doppelte Menge Milch wegtrinken. Von unserer Politik braucht man hier auch keine Lösung erwarten, die verschlimmern das Ganze eher durch ihr an den Symptomen Herumjustieren, das dann der Steuerzahler finanziert. Da bin ich nicht der einzige, der so denkt.

Anton Baumgartner Markt Indersdorf

 

Gründe für den Milchpreisverfall; Leserbriefe 28./29. Mai, Claudia Möllers: Die Menge muss runter; Kommentar 18. Mai

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