Leserbriefe

Gefahr für Insekten

Es summt und brummt nicht mehr; Weltspiegel 31. Oktober/1. November

Eine Studie der TU München liefert weitere Belege für Insektenschwund in Deutschland. Natürlich bedürfen Fehler in der Landwirtschaft sowie die allgegenwärtige, oft unbedachte Anwendung von Pestiziden der Korrektur. Aber ein Thema darf offensichtlich nicht angesprochen werden. Es ist die enorme Überfrachtung unseres Lebensraums mit künstlicher, gepulster elektromagnetischer Strahlung (Mobilfunk) – in ständig steigender Intensität für Menschen, Tiere, Insekten und Pflanzen völlig ungewohnt.

Es müsste doch auffallen, dass dieser alarmierende Insektenschwund mit zunehmender Aufrüstung des Mobilfunks einhergeht. Funk da, wo er wirklich nötig ist, mit Augenmaß und nicht zur Dauerbeschäftigung und Spielerei mit Bildchen verschicken, Smart Home, etc. Auswirkungen von Funkwellen aller Art werden lediglich in erhöhter Wärme in menschlichem Gewebe gemessen. Ansonsten hört, sieht und riecht man ja nichts – also unbedenklich. Wie sich das auf Insekten, feinste Lebewesen, und Bäume, lebende Antennen, auswirkt, danach schaut leider niemand. Ein großes Tabu an dem nicht zu rühren ist.

Eva Weber

München

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