Unwetterwarnung: DWD warnt vor schwerem Gewitter mit Orkanböen

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Kritik an Mama Bavaria

Johannes Löhr und Christian Deutschländer: „Ich brauche keine Gnade der CSU“; München, „Mamas Rede gefiel nicht allen“; Leserbriefe 26. Februar, Mike Schlier „Die ewige Mama“; Politik 25. Februar

Die Mama Bavaria war diesmal über weite Strecken ihrer Rede nicht besonders gut, und ich kann nicht verstehen, wieso sich gewisse Politiker über den Text so aufregen. Einzig Ilse Aigner, die ja nun wirklich nicht geschont wurde, hatte den Humor, über die texte und über sich selber zu lachen. Hochachtung ! Häufig musste „die Mama“ längere Pausen einlegen, bis sich herumgesprochen hatte, dass man wohl eine Pointe verpasst hatte. Gut, sympathisch und anrührend war dagegen ihr Aufruf zur Menschlichkeit gegenüber Flüchtlingen. Dafür vielen Dank. Das Singspiel hat dann den Abend gerettet.

Dr. Ulf-H. Knabe Weilheim

Das vorneweg: Es war eine rundum gelungene Aufführung. Die „Mama“ war zwar manchmal ein bisserl arg streng und man hatte das Gefühl, dass sie überwiegend die Bayerische Regierung auf’s Korn genommen hat, was sicher auch von allen Akteuren so gewollt war. Für was der Oberbürgermeister, Herr Reiter, explizit so gelobt wurde ist mir nicht verständlich. Zurück zum Salvator-Singspiel: Die Schauspieler waren alle großartig. Was allerdings Frau Amelie Fried betrifft finde nicht nur ich, dass sie völlig ungeeignet als Kommentatorin an der Seite von Herrn Tilmann Schöberl stand. Auch bei der anschließenden Gesprächsrunde mit den derbleckten Politikern fiel Frau Fried den Teilnehmern, vor allen Dingen Herrn Söder, ständig in’s Wort. Ich würde mir wünschen, dass im nächsten Jahr Frau Anuschka Horn neben Herrn Schöberl als Kommentatorin stünde. Sie würde sich bestimmt auch dem Anlass entsprechend stilsicher, wie immer kleiden.

 Ingrid Fürst München

Ich habe die Sendung sehr begeistert verfolgt, und auch die Gesichtsausdrücke des einen und anderen Politikers gesehen. Ich finde, die Sendung und der Auftritt unserer Mama war wieder hervorragend. Manche Leserbriefschreiber meinen, die Mama mit der Luise Kinseher vereinen zu müssen. Es ist völlig egal, welche politische Meinung Luise Kinseher privat vertritt, sie spielte eine Rolle. Mama muss ihre Kinder zurechtweisen, und wenn diese nicht kapieren, was Mama sagt, muss es halt mal deftiger sein, fast wia im richtigen Leben. Dass in der Rede überwiegend CSUler gerügt werden, liegt auf der Hand. Zum einen schaffen sie an, was in Bayern passiert, zum anderen sorgen sie jeden Tag selbst für die teilweise kuriosesten Nachrichtenmeldungen. Da wird ihnen dann einmal im Jahr der Marsch geblasen, und die sind verstimmt. Statt mal darüber nachzudenken, warum sie so angesprochen werden, hängens das Lätscherl runter und spielen die beleidigte Leberwurst. Die Worte verlieren wahrscheinlich schon Stunden später ihre Wirkung, die Untaten, die uns diese Volksvertreter jedoch durch ihr Handeln oder Aussitzen angedeihen lassen, spüren wir täglich am eigenen Leib. Wie können wir uns dagegen wehren? Mama, bitte lass Dich nicht unterkriegen und erzähl denen auch im nächsten Jahr, welche Böcke sie geschossen haben. Meine Stimme hast Du. Und die, die so heftig kritisieren, wie wäre es, selbst mal eine Rede zu entwerfen!

Werner Schilcher Peißenberg

Nein, wer das Schlussgespräch sich noch angeschaut hat , sah keine Spaltung. Im Gegenteil. Alle möglichen Vertreter der Parteien waren zugegen und führten in ruhigem Ton sachliche Gespräche. Und es war erstaunlich, wie einig man sich war, besonders der rechten Gewalt und den angstschürenden Bewegungen gegenüber. Ich wünschte, dass es auch im Bundestag, eine solche sachliche Atmosphäre gäbe! Gewiss, man kann an der Rede von Luise Kinseher einige Härten anprangern, auch im Singspiel waren sie zu bemängeln. Aber dennoch muss man das Positive herausheben. Es hat betroffen gemacht, aber es war einfach großartig ! Wenn heute den TV-Sendern Realitätsferne vorgeworfen wird und Journalisten diffamiert werden, geht es zu weit. Gewiss, ich habe auch da und dort meine Beanstandungen zu vermelden, denn fehlerfrei ist keiner. Aber niemals würde ich die Medien so pauschal in ein schlechtes Licht rücken ! In einer Zeit, in der Einigkeit besonders nötig ist, sind einige nur auf Streit ausgerichtet. Wenn der Nockherberg es mit seinen Beiträgen fertigbrachte, dass es zwischen sonst sich bekämpfenden Parteien ein Miteinander gab- wenn auch in kleiner Runde-, dann hat er schon viel erreicht. Spalten will nur der Feind der Demokratie und vor allem rechts liegt er auf der Lauer. Hoffentlich merken es die notorischen Streithähne!

Helmut Kissel Pastor i. R., Bad Tölz

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