Derblecken ist Kunst

Kritik an und Zustimmung für Kinseher; Leserbriefe 3. März

Derblecken ist Kunst – beleidigen kann jeder Depp. Leider zeigte sich Frau Kinseher am Nockherberg zu selten als Künstlerin; so zum Beispiel als sie Rinderspacher zitierte („Stunde der SPD“) und daraus die neue Bescheidenheit der bayerischen Sozialdemokraten ableitete. Viel zu oft erschöpfte sich ihr sogenannter Humor in Beschimpfungen und Beleidigungen. Der Leser Helmut Zöpfl war wie ich davon angeödet und abgestoßen der Leser Gerd Liebchen dagegen begeistert. Ich würde mir allerdings auch, im Gegensatz zu Herrn Liebchen und anderen, nie ein Charakterurteil über einen Menschen anmaßen, den ich nur aus den Medien kenne. Wie dumm, absurd und beleidigend übrigens schon die seinerzeitige Django Asül-Pointe gen Söder war („Sekretär-Sekret-Schleimspur“), wird besonders deutlich, wenn man an die nicht ganz unbekannten „Sekretäre“ Ban Ki Moon und Gänswein denkt, um nur zwei Namen zu nennen.

Walter Strobl München

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