Leserbriefe

Bespaßungsbetrieb

Rudolf Ogiermann: Das Denken wird totalitär; medien 10. Oktober

Herr Nuhr ist ein knallharter Geschäftsmann „der aktuellen politischen Mitte“, der im Kampf um Marktanteile eben diese Mitte mit Witzen bedient. Ähnlich wie sich Schüler erst über ihre Lehrer lustig machen. Später im Betrieb aber werden sie dann für 2000 Euro pro Tag mühsam weitergebildet. So kann man die von Klimaexperten geforderten Maßnahmen lächerlich machen und sein Gewissen beruhigen. Die politische Mitte hat halt aufs falsche Pferd gesetzt, lebt auf großen Fuß und kann nicht aus ihren alten „Verträgen“ raus (luxuriöse Häuser, Autos und Lebensstil kann man nicht so schnell ohne Verluste wechseln). Die Maßnahmen gegen Waldsterben, Ozonloch usw. wurden übrigens auch gegen die sogenannte „Mitte“ mühsam durchgesetzt.

Konrad Haun

München

Ein intelligenter, unaufgeregter Protagonist des Bespaßungsbetriebs erlaubt sich, gegen die Klimaverblödung anzureden! Sofort wird von den Superdemokraten die Absetzung der Sendung gefordert! Also Denkverbot, Sprechverbot und Meinungskontrolle.

Manfred Deckert

Bad Wiessee

Seit Monaten verfolge ich die Berichterstattung über die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg im Fernsehen und in der Presse. Was Dieter Nuhr in der ARD-Sendung und in dem Artikel sagt, trifft doch genau auf den Punkt. In Deutschland leben etwa ein Prozent der Weltbevölkerung, und wir wollen mit der Abschaltung der Kernkraftwerke, die CO2-neutral sind, und der Kohlekraftwerke die Welt retten. Wie soll das funktionieren, wenn in China, Indien und den USA neue Kohlekraftwerke gebaut werden? Zudem werden in Brasilien und Indonesien die Regenwälder abgebrannt. Weshalb ignoriert ein Großteil unserer Politiker diese Tatsachen? Ein kleiner Schritt für den Klimaschutz in Deutschland wäre bereits, eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 Stundenkilometern auf den Autobahnen einzuführen. Unser persönlicher Beitrag zum Umweltschutz ist, dass wir im Juni 2019 unsere Heizungsanlage von Erdgas auf Geothermie umgestellt haben.

Helmut Walther

Kirchheim

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