Olympia-Diskussion hält an

Politiker und Sportfunktionäre sehen im Misstrauen gegen das IOC den Hauptgrund für den Ausgang des Referendums.

Für viele Bürger war aber die Sorge um unser Land der Anstoß für das Nein. München und weite Teile Oberbayerns erleben seit Jahren einen ungesunden Wachstumsboom. Die Mietpreisexplosion in München, die unter den Augen der Stadtverwaltung ablaufende Zerstörung der Gartenstädte, das Nachhinken der Infrastruktur, etwa bei Kinderkrippen und Schulen sowie die Zerstörung des Umlandes durch die Gewerbelandausweisungen ehrgeiziger Vorortbürgermeister sind deutliche Warnzeichen. Hinzu kommt eine immer schwieriger werdende Verkehrssituation und die langsame Ghettoisierung einzelner Bauquartiere. Die Bürger haben in den letzten Jahren immer wieder deutlich gemacht, dass sie keine neuen Großprojekte wollen, die die Lage nur anheizen. Erinnert seien an die Referenden zu den stadtzerstörenden Hochhausplänen, zur Umwandlung des Münchner Flughafens in einen zentralen Umsteigeflughafen durch eine dritte Startbahn, zu überflüssigen Einkaufsmärkten wie in Feldkirchen und auch an das glanzlose Ende des Transrapids. Die Politiker jeglicher Couleur haben bisher diesen Bürgerwillen nicht geachtet. Die Namen Stoiber und Ude stehen hier für viele. Sie wollten sich durch Großtaten profilieren. Vielleicht bahnt sich aber doch ein langsamer Sinneswandel an, was in einigen Äußerungen des SPD-OB-Kandidaten Reiter anklingt. Mit Hilfe des Landesplanungsrechts könnte man bei gutem Willen von Kommunal- und Landespolitikern durchaus zu einer maßvollen Steuerung der Entwicklung kommen.

Dr. Helmut Bröll München

Statt den gnädigen Mantel des Schweigens über die erneute geldschwere Oly-Niederlage wallen zu lassen, räsoniert der Münchner Oberwerber weiter. Einmal über die Zumutung des Vertragswerkes des Schweizer Ringe-Totalvermarkters. Und aktuell gemaunzt über „sich in die Büsche Schlagende“ aus seiner OJa-Phalanx. Dazu über „eine gewisse Saturiertheit in München“. Dabei hat der bislang glanzvolle Kärrner des vom deutschen Steuerzahler alimentierten DOSB Frankfurt ganz einfach den aufgeklärten obrigkeitsfernen Bürger in München & Bayern aus den Augen verloren. Und die selbstvergessenen Sportoberfunktionäre à la allmächt Vesper & Hörmann raunzen kurz & überlassen dero Bannerschwenker das blutige Schlachtfeld. Im missglückten teutschen Oly-Business sind halt sie das Bauernopfer. Fassen Sie sich, werter Herr Ude!

 Rudolf G. Hörmandinger Farchant

Die Hoffnungen der ehemaligen und aktuellen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler auf eine erneute Bewerbung der Olympiastadt München mit weiteren Standorten in Oberbayern sind verflogen. Die Enttäuschung sitzt tief, zumal bereits die Bewerbung für die Winterspiele 2018 nicht erfolgreich war! Die Gründe für das eindeutige und mehrheitlich ablehnende Votum der betroffenen und wählenden Bürgerinnen und Bürger am 10. November sind vielschichtig. Diese Entscheidung ist sicher nicht gegen den Sport bzw. gegen aktiv Sporttreibende oder gegen Sportinteressierte gerichtet; dazu ist der Sport zur sehr in unserem gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben verankert. Ein wesentlicher Aspekt wurde in den Sofort-Analysen besonders hervorgehoben, der einer intensiven Nachbearbeitung bedarf: Die Rolle des IOC und dessen Finanzstrategie mit den offensichtlich einseitig riskanten Verträgen gegenüber den Ausrichtern (Kommunen, Landes- und Bundesregierungen) Olympischer Spiele. Ohne Schuldzuweisung, aber mit erheblicher Verwunderung: Für mich war und ist das Schweigen der Verantwortlichen im IOC unverständlich bzw. verdächtig. Der langjährige Vizepräsident des IOC und von 2006 bis September 2013 amtierende Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes Dr. Thomas Bach ist im September 2013 zur Freude der deutschen Spitzenfunktionäre des Sports hochgelobt zum Präsidenten des IOC gewählt worden. Gratulationen gab es von allen Seiten und auch in den Medien. Zu den aktuell wiederholt vorgebrachten kritischen Argumenten der Gegner der Olympiabewerbung im Hinblick auf das Image des IOC war jedoch nichts oder zumindest nichts deutlich genug von Dr. Bach zu lesen und zu hören. Auch unmittelbar nach der ablehnenden Bürgerentscheidung wollte er sich nicht äußern. Der designierte Nachfolger von Dr. Bach im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) Alfons Hörmann ist für mich der Hoffnungsträger, der den Vereins- und Verbandssport wieder in seiner Vielfalt und in seinen Sinngebungen für die verschiedenen Zielgruppen vom Kleinkind bis zur Seniorengeneration, vom Gesundheits- und Freizeitsport bis zum Spitzensport, von der „Sport für alle“- bis zur olympischen Bewegung und im Verbund mit Partnerinstitutionen (Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Kirchengemeinschaften, Jugend- und Familienorganisationen, Behinderteneinrichtungen, Seniorenzentren usw.) als Integrationssport mit seinem Führungsteam vertreten und weiter stärken kann. Die Kooperation mit Bundes- und Landesministerien, mit der Wirtschaft und mit den Medien muss nicht nur im Hinblick auf den Spitzensport bzw. auf den olympischen Sport gelingen. Die olympische Idee – weniger der Hang zum Gigantismus mit den wirtschaftlichen und ökologischen Folgen – ist in der Bevölkerung sicher grundsätzlich akzeptiert; zu erinnern sei hier an die Special Olympics Bewegung (in Deutschland seit 1991) und vor allem an die letzten nationalen Winterspiele in Garmisch und Inzell sowie an die Sommerspiele 2012 in München – emotional stark berührende olympische Feste der Begegnungen für und mit den Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Enttäuschung im Augenblick ja – Entmutigung für die Zukunft nein!

Prof. Dr. Peter Kapustin Taufkirchen (Vils)

Großsportereignisse in München zu platzieren. Von Kitzbühel aus hätten sich die gewaltigen Umbaumaßnahmen sicherlich leichter ertragen lassen. Ob das IOC, ähnlich wie die FIFA bei der WM-Vergabe 2006, des Kaisers Charme oder anderen Annehmlichkeiten erlegen wäre? Wir werden es nie erfahren. „Schade, dass die Leute so engstirnig sind.“ So reagierte Maria Höfl-Riesch beleidigt auf die Entscheidung in ihrer Heimatgemeinde Garmisch-Partenkirchen. Auf die Frage eines BR-Reporters, wie sie im Vorfeld die Stimmung in Garmisch empfunden habe, antwortete Höfl-Riesch: „Ich habe von der Stimmung in Garmisch gar nichts mitbekommen, weil ich schon lange nicht mehr in Garmisch war. Ich lebe ja in Kitzbühel.“ Auch in ihrem Fall hätte es sich aus dem Niedrigsteuerland Österreich bequem beobachten lassen, was hier alles bis zur gewünschten Olympiade schief- gelaufen wäre. Dass der Kollege Hannawald das Ergebnis schlichtweg als Dummheit bezeichnet, muss nicht näher erläutert werden. Und dass alle Olympia-Verlierer, vom designierten DOSB-Chef bis zum kleinen Rennrodler, uns allen drohen, diese Entscheidung würde uns noch mal leidtun und wir werden es noch bereuen, zeugt von wahrer sportlicher Größe. Ganz zu schweigen vom peinlichen „Die Bayern haben keinen A.... in der Hose“-Kommentar des DESG-Präsidenten Gerd Heinze. Was ich schade finde, engstirnig und eine Dummheit dazu: Es gibt eine Allianz-Arena für unsere beiden Profi-Fußballvereine. Alle anderen Fußballclubs in München müssen auf einer viel zu geringen Anzahl von Fußballplätzen auf den Bezirkssportanlagen irgendwie zurechtkommen. Zudem darf auf diesen Anlagen, wie beispielsweise in Pasing und Obermenzing unter der Woche nur bis 21 Uhr trainiert werden. In Obermenzing wurde durch große Anstrengungen erreicht, dass wenigstens zweimal pro Woche bis 21.30 Uhr Sport betrieben werden darf. Nachdem schon die jüngsten Kinder Ganztagsunterricht genießen dürfen, können diese jungen Sportler, im Vergleich zu früher, erst deutlich später ins Sporttraining kommen. Die Folge: Alle Trainingszeiten komprimieren sich aufgrund der frühen Schließung der städtischen Sportanlagen, verkürzte Trainingszeiten für alle und Frust auf allen Ebenen. Zudem wird nicht wenigen sportbegeisterten Kindern der hohe zeitliche Aufwand mit Schule und Sport einfach zu viel, sie verabschieden sich deshalb vom Sportverein. Davon abgesehen frage ich mich, ob es im Bereich München auch nur eine Sporthalle mit intakten Tornetzen gibt. Ich persönlich habe leider noch keine gesehen. Na gut, vielleicht muss ich erst mal das große Ganze im Sport verstehen, bevor ich, kleingeistig wie ich bin, Basis- und Breitensportprobleme anprangere. Wahrscheinlich wäre die Winterolympiade München 2022 wirklich die Chance gewesen, in der sportbegeisterten Stadt München die aktuellen Probleme positiv zu lösen. Amateurfußballvereine hätten ins dann sanierte Olympiastadion ausweichen dürfen, aus den nicht mehr benötigten Fangnetzen der Olympiaskipisten hätten wir Tornetze gebastelt und das IOC, der DOSB und auch der Kaiser hätten dafür gesorgt, dass auf den Bezirkssportanlagen Tag und Nacht Sport betrieben werden darf, sogar steuerfrei. Nur ich hab es nicht kapiert, die große Chance zu erkennen, und der Tag wird kommen, an dem ich es bitter bereuen werde.

Markus Wigh Germering

Nachdem so viele NOlympia- Leserbriefe geschrieben wurden, möchte ich (nochmal) zur Feder greifen und einen Pro-Standpunkt abgeben. Alle Nein-Sager berücksichtigen nicht, dass in München und Garmisch-P. (fast) die Hälfte der Wähler ja auch mit JA gestimmt haben. Nur in den anderen Landkreisen war die Abstimmung eindeutig mit NEIN. Somit wäre wohl das Votum in jedem Fall abgelehnt worden. Ich gebe da auch Franz Beckenbauer Recht, dass die schweigende (und die nicht Leserbriefschreibende) Mehrheit für die Olympiabewerbung gewesen ist. Das sieht man schon an der doch niedrigen Wahlbeteiligung in München. Die Aussagen von den enttäuschten Sportlern sollte man nicht auf die Goldwaage legen, heute würden sie ihre Aussagen sicher anders formulieren. Ich bin mir sicher, dass viele NEINSAGER nicht die Tragweite Ihres Votum erkennen. Zum Beispiel in Garmisch wird es vorerst keinen Tunnelausbau geben und somit fließt der Verkehr weiter durch die Stadt und durch Oberau. Dazu gibt es eine eindeutige Aussage von Paul Lichtenwald von der Autobahndirektion Bayern. Auch bei der Bahn steht Garmisch-Partenkirchen weiter auf dem Abstellgleis. Auch in den anderen Landkreisen wird erst in 10 Jahren erkennbar sein, dass man einen Riesenfehler gemacht hat. Die Touristenzahlen werden nicht weiter steigen und die Übernachtungen gehen auch wegen der Überalterung der Hotels zurück. Auch am Königssee hat ein Votum sich gegen einen Hotelneubau ausgesprochen. Die Konsequenz daraus wird erst erkennbar, wenn die Touristen lieber nach Österreich fahren, weil dort viel attraktive Hotels (mit entsprechendem Wellnessangebot) stehen. Wir brauchen das IOC nicht, aber die brauchen uns auch nicht. Knebelverträge hin oder her. Auch Oslo, Stockholm, Lwiw oder Krakau kennen diese Verträge und bewerben sich trotzdem! München 2022 wäre eine tolle Gelegenheit gewesen, nachhaltige Spiele (mit den meisten alten Sportstätten) zu präsentieren und zu beweisen, dass es nicht den Gigantismus von Sotchi oder Peking sein muss. Schade, dass es nun dazu nicht kommt.

Heinz Steinmann München



Die Bürger Oberbayerns (der vier Gemeinden) haben mit ihrer folgerichtigen Entscheidung dem IOC die Gelbe Karte gezeigt. So nicht!

Wolfgang Luksch Schliersee

Erschreckend und entlarvend diese Äußerungen der herkunftsvergessenen Vornehmheiten aus Sport und Politik zu den entgangenen Olympischen Spielen. München besitzt also einen naturgegebenen Anspruch auf Olympia. Wer ist verantwortlich für den Erhalt der ehemaligen olympischen Spielstätten, die zügige Fortentwicklung der Infrastruktur unseres Landes? Wie kann es sein, dass Straßen nicht allein für jene modernisiert werden, die für ihre Arbeit und Steuern täglich im Stau stehen? Dass eine Bimmelbahn Garmisch mit München verbindet, für Pendler wie Touristen seit Jahrzehnten eine zeitliche Zumutung? Wo bleiben die modernen Konzepte und ihre prominenten Streiter? Kein Blumentopf zu gewinnen, keine Sponsorengelder, keine Ehr! Und: Hätte Bottrop die Spiele nicht auch verdient?

Willy Stockerl junior Herrsching

Die Äußerungen unserer Vorzeigesportler Beckenbauer, Hannawald, Höfl-Riesch sind sehr verletzend und beleidigend. Warum muss man sich derart beschimpfen lassen? Anscheinend profitieren auch diese Damen und Herren beträchtlich von einer Olympiade. Diese vergessen, warum sie neben ihrer sicherlich beachtlichen Leistung so groß wurden. Und künftige Werbeeinnahmen erfolgen auch nur durch uns, den Bürger und Verbraucher. Solche Großkotzigkeit muss gemieden werden. Pfia Gott!

Karl-Heinz Gruber München

Es ist sehr schade, dass aus dem O-Ja leider Oh mei geworden ist. Ich bin 83 Jahre alt und dürfte 2022 wohl nicht erreichen und bin auch kein Wintersportler gewesen. Trotzdem ist es schade, dass es keine Mehrheit für die Olympischen Spiele gegeben hat. Wo es doch 1972 so schön war, als sich die Jugend der Welt in München getroffen hat. Unvergesslich! Die Stadt München und ganz Bayern haben davon ideell und wirtschaftlich profitiert. Wenn man nur an den Besuchermagnet Olympiapark denkt. Viel mehr Argumente für die Winterspiele wären notwendig gewesen. Das Zupflastern der Stadt mit tausenden Plakatständern genügt nicht. Vielleicht lernen davon die politischen Parteien, bei zukünftigen Wahlen auf die unzähligen Plakatständer zu verzichten, es bringt nichts.

Gerhard Bletschacher München

Die (Ex-)Bosse des FC Bayern sind schon eine bemerkenswerte Combo: Einer bezichtigt die Olympia-Gegner der Dummheit, zieht nach Österreich und zahlt in Deutschland keine Steuern (und kann sich damit leicht für Olympia einsetzen, seine Steuergelder sind’s ja nicht), einer schmuggelt komische Uhren und einer hinterzieht Steuern. Toll!

Peter Springer Schaftlach

Den Ausführungen von Herrn Bäumler und Habersetzer im Münchner Merkur über Maria Höfl-Riesch und Sven Hannawald gibt es nichts hinzuzufügen, außer vielleicht, dass es Frau Höfl-Riesch durch ihre Wohnsitzänderung nach Kitzbühel geschafft haben dürfte, sich als Steuerzahlerin an Großprojekten in unserem Land nicht beteiligen zu müssen. Im Übrigen hat Herr Beckenbauer, der seit seiner Steuerflucht ins benachbarte Tirol dem deutschen Fiskus viel Geld legal entzogen haben dürfte, mit seiner Äußerung, ob ein Bürgerentscheid im Vorfeld hätte sein müssen, bei den betroffenen Menschen in Bayern wohl Erstaunen ausgelöst.

Christian Reinichs München

Hätte der Herr Oberbürgermeister nicht alleine auf die Wichtigen aus Politik, Wirtschaft und Kultur, sondern schon zeitig auch auf die gehört, die diese Stadt und unseren Staat tragen, nämlich die Bürger, dann hätte er schon sehr früh erkennen können, dass derartige Großveranstaltungen hier keine Begeisterung mehr auslösen. Verständlich, denn die Zeche zahlen immer die, die hier leben müssen und die Wichtigen machen ihren Reibach, genießen alle Vorzüge, bekommen die Freikarten nebst freier Bewirtung und wenn sie ihre Weisheiten, gebeten oder ungebeten, preisgegeben haben, fahren sie wieder heim nach Kitzbühel, Monte Carlo oder sonst wo. Uns bleibt der Restmüll, tatsächlich und im übertragenen Sinn, wie der Unterhalt der heute kaum mehr gebrauchten Olympia-Anlagen aus 1972.

Karlheinz Wildenrother München

Es ist sehr erfreulich, dass sich so viele Menschen in den Leserbriefen dermaßen kritisch zum Verhalten der prominenten Befürworter äußern. Ergänzend möchte ich zu Steuerflüchtlingen wie Höfl-Riesch & Co. noch folgendes anmerken: Schon seit Kindes- und Jugendalter wird Madame Höfl-Riesch über die Sportförderung von unseren Steuergeldern mitfinanziert. Außerdem wird das ganze System über Sponsoren aufrecht erhalten. Aber genauer betrachtet, sind nicht diese großzügigen, wohlmeinenden Konzerne die tatsächlichen Geldgeber, sondern wir als Produktkäufer und Verbraucher. Bei diesen Unternehmen sind die Werbeetats und Sponsoring in der Produktkalkulation enthalten. Ohne diese Ausgaben wären die Produkte für uns um einiges billiger. Also sind wir als Kunden die wahren Sponsoren. So einfach ist das. Und nun dürfen sich die Olympia-Gegner von Leuten wie Höfl-Riesch, die aus lauter Dankbarkeit ihre Steuern nicht in Deutschland bezahlen, sondern in Österreich, noch auf unflätigste Weise beleidigen lassen. Unabhängig vom Thema Olympia sollte man auch nicht unsere Schweizer Volkshelden Vettel und Schumacher vergessen.

Werner Lutz Rottach-Egern

Es ist wirklich herrlich, wenn sich unsere Hochleistungsathleten mal wieder so unverstanden fühlen. Die Reaktion ist wie bei unseren Damen und Herren Politikern, die mal wieder den dummen Wählern ihr Anliegen nicht verständlich genug herübergebracht haben. Siehe die letzte Wahl! Es ist ja auch nicht ihr Geld, was da verheizt wird, denn sie leben ja von Lobbyisten-Diensten. Das heißt auch, wenn der Konsument nicht will, dann gibt es Ärger mit dem Auftraggeber sprich Sponsor; man stellt dann den Wähler als Schwachkopf dar, der mal wieder nichts verstanden hat.

Hubert Zozmann Ottobrunn

„Nachlese zu Olympia“; Leserbriefe 13. November, „Wundenlecken nach Olympia-Aus“; Titelseite, „Beckenbauer contra Olympiagegner“; Sport 12. November, Matthias Holzapfel: „Klarheit ist wertvoll“; Kommentar, „Es ist vorbei“; Im Blickpunkt 11. November

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