Pflanzengift hat in unserer Nahrung nichts zu suchen

Pestizid gehört verboten; Leserbriefe 23. Mai

Das Pflanzengift Glyphosat wird hauptsächlich von den großen landwirtschaftlichen Betrieben verwendet. Glyphosat kann bei der Unkrautbekämpfung nicht in unsere Lebensmittel gelangen. Aber wenn zum Beispiel ein Betrieb 100 ha Weizen hat, dann reift der Weizen nie gleichmäßig ab (unterschiedliche Bodenverhältnisse, Nordhang, Südhang usw.) Wenn man aber drei bis vier Wochen vor dem eigentlichen Erntetermin den Weizen mit Glyphosat abspritzt, dann reift der Weizen gleichmäßig ab und es gibt kein hinteres (unreifes) Getreide und die Mähdrescher können zwei Wochen später die 100 Hektar auf einmal abernten. So erhält man gleichmäßige und beste Qualität und hat keinen Verlust durch unreifes Getreide. Nachteil: Im Weizen befindet sich hernach das Pflanzengift Glyphosat. Unsere staatlichen Behörden, Amt für Landwirtschaft, bayerischer Bauernverband haben die Landwirte sogar dahingehend beraten. Diese Herren sind anscheinend so naiv und glauben, dass ein Pflanzengift, das jede Pflanze (außer Gen-Mais) innerhalb von zwei Tagen abtötet den Menschen keinen Schaden zufügt. Die Verwendung von Glyphosat dient hauptsächlich den europäischen Großbauern zur Vermehrung von Gewinn und Profit. Die meisten Landwirte verzichten auf diesen Gewinn, denn wir möchten dem Verbraucher gesunde Lebensmittel anbieten. Aber die anderen Landwirte haben die großen Flächen. Wozu wir ein Ministerium für Verbraucherschutz haben wenn die den Verbraucher; nicht schützen, das weiß ich nicht. Unsere bayerischen Landtagsabgeordneten haben im Herbst 2015 das unnötige Pflanzengift Glyphosat nicht verboten, im Gegenteil, die CSU-Mehrheit im Landtag möchte Glyphosat beibehalten. Grundsätzlich hat Pflanzengift in unserer Nahrung nichts zu suchen.

Georg Prummer Markt Indersdorf

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