Wir brauchen die Erde

Gier nach mehr; Leserforum 9. November

Unser Planet ist keine fest gefügte Kugel im Weltall, war auch nie eine Scheibe wie wir wissen. Seit Jahrmillionen lebt dieser Planet im Zusammenspiel mit den ihm umkreisenden Planeten und Fixsternen wie unsere Sonne. Welche Kräfte dabei im Spiel sind, die unsere Erde, dieses winzige Etwas im All verändern, können allenfalls Experten wie Herr Lesch erklären. Dass wir Menschlein seit der Industrialisierung den Klimawandel beeinflussen, steht unumstritten fest. Dieser Planet braucht uns nicht, aber wir ihn!

Vermutlich aber werden wir das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen können. Zu sehr sind wir in diesem Hamsterrad gefangen, laufen, rennen, ja hetzen um zu überleben. Dass dabei viel zu viele Erdenbewohner auf der Strecke bleiben, durch die Gier bestimmter Kreise nach immer mehr, liegt auf der Hand. Ebenso wie die Tatsache, dass die Flüchtlingsströme nicht abreißen werden und das den Milliardären egal sein wird. Diese unmenschlichen Menschen, diese Raffer und Ausbeuter, die wie Herr Blass schreibt, von Null auf 100 Millionen gieren, werden irgendwann die Erkenntnis der Hopi Indianer zu spüren bekommen: „Der Mensch wird eines Tages begreifen, dass man Geld nicht essen kann.“ Öl das Trinkwasser kaum ersetzen wird, Goldbarren kein Brot sind in das man herzhaft beißen kann. Aber was dann? Ich bin froh schon 71 zu sein, das schmerzhafte Ende der Menschheit nicht mehr miterleben muss. 

Peter Augustin Aßling

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schwierige Regierungsbildung
Vernünftiger Vorschlag aus Bayern; Finger weg von der GroKo?; Debatte um angestrebte dritte GroKo; Leserforum 17., 16. und 15. Januar
Schwierige Regierungsbildung

Kommentare