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Preisanstieg

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Alois Schmid; Holzpreise; Leserforum 24./25./26. Dezember

Herr Schmid behauptet, dass wir keine höchsten Holzpreise haben, sondern diese immer noch auf dem Stand von vor 50 bis 60 Jahren sind. Das ist falsch. So schreiben mehrere Bauernfachblätter, dass die Holzpreise im Vergleich zum Vorjahr um 31,5 Prozent gestiegen sind. Spitzenreiter beim Preisanstieg ist Fichtenholz mit 55,7 Prozent. Für Fichtenabschnitte 2b+ zahlt man bis zu 115 Euro und für frisches Fichtenlangholz sogar bis 120 Euro. Kein Wunder also, dass ich vor Kurzem für vier Ster Brennholz fast 500 Euro gezahlt habe. Zudem lässt Herr Schmid unerwähnt, dass die Waldbauern ständig öffentliche Fördergelder bekommen, die wir alle bezahlen. Und dann verkaufen dieselben Waldbauern das hier mit unseren Steuergeldern geförderte Holz teuer in die USA und Asien, anstatt es auf dem heimischen Markt zu belassen, wodurch das Bauholz knapp wird.

Alexander Bauer

München

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