Nicht vorgesorgt

Selbst Vermögen aufbauen; Leserbriefe 4. November

Herrn Dr. Klaus P. Hartmann kann ich nur voll und ganz als Rentner zustimmen. Seit mehr als 40 Jahren habe ich den Betrag einer Schachtel Zigaretten, und ich ging von einem Betrag von 5 D-Mark aus, gespart und in Aktien investiert. Mit diesem Betrag war ich in der Lage, meine vier eigenen Wände zu finanzieren und brauchte keine Miete mehr bezahlen. Heute im Rentenalter kann ich mir mit dem gesparten Geld jedes Jahr eine große, schöne Urlaubsreise leisten. Entscheidend dafür war nur eins, der Wille und die Vorstellung, dass ich im Alter nicht arm und auf Unterstützung angewiesen sein möchte. Rückblickend zum Thema Armut im Alter, und hier sind ausdrücklich die Menschen ausgenommen, die tatsächlich unverschuldet in die Armut gebracht wurden und die man von staatlicher Seite mehr unterstützen sollte, als die, die zu Zeiten der Hochkonjunktur in den 60er Jahren und der Null-Bock Generation nicht für ihr Alter, und diese sind jetzt im Rentenalter, entsprechend vorgesorgt haben. Wenn in dieser Zeit 35 % unserer Gesellschaft Nikotinabhängige waren, was für ein Potenzial an Vermögen und Alterssicherung ging hier in „Blauen Dunst“ in Rauch auf. Wie viele dieser sogenannten Armen gehören in diese Kategorie, deren Weg in die Krankheit, vorzeitige Verrentung, weil nicht mehr arbeitsfähig, Verarmung und Sucht, diesen Zustand herbeiführte. Wie viel Schuld trägt der Staat dafür, dass durch die fragwürdige Organisation der „Drogen-/Tabakindustrie“ es möglich gemacht wurde, dass die Zielgruppe dieser Industrie, unsere Kinder und jungen Menschen, im Alter der Dummheit, sie zu „Drogenabhängige“ durch die Werbung gemacht werden durften. Ich will an dieser Stelle nicht hören, dass ja 14 Milliarden Steuern jährlich in die Staatskasse fließen, denn, den volkswirtschaftlichen Schaden, der um ein Vielfaches höher ist, zahlen nicht nur die Tabaksteuerzahler, sondern auch ein jeder Nichtraucher. 

Anton Morböck Weilheim

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