Weit weniger tolerant

Wir alle genießen Religionsfreiheit; Leserbriefe 6. Dezember

Der Leserbrief von Frau Tammelleo klingt schon wesentlich moderater als Vieles, was wir sonst aus dieser Ecke gehört und gelesen haben und man kann das nur begrüßen. Wenn der Bund für Geistesfreiheit seine Anliegen immer so sachlich vorbringt, haben wir Christen kein Problem, auch wenn wir grundlegend anderer Meinung sind. Schwierig wird es, wenn man unsere Religion und Christus selbst (vergleiche Zeitungsfoto, Jesus als Hampelmann am Kreuz) verächtlich macht oder Gläubige mit Kampfbegriffen wie, Glauben Sie noch oder denken Sie bereits?, als geistig unterbelichtet abqualifiziert. Sind sich die Geistfreien bewusst, dass es eigentlich nur in christlich geprägten Staaten möglich ist, die Religions-Freiheit zu genießen. Die Geschichte hat uns gelehrt und lehrt uns immer noch, dass atheistische Ideologien weit weniger tolerant sind als das Christentum heutiger Prägung; von anderen Religionen, so fern sie in den jeweiligen Ländern eine Monopolstellung einnehmen, ganz zu schweigen. Also mehr Toleranz und Demut und weniger Spott und Provokation, dann wird auch mehr weihnachtlicher Friede einkehren, nach dem wir uns doch alle sehnen. 

Hans Dondl Icking

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