Skilift am Riedberger Horn ist Verbrechen am Steuerzahler

Pro und contra Riedberger Skischaukel; Leserforum 16. November

Es ist sehr interessant, wie der jeweilige Bürgerwille immer wieder missbraucht wird, um finanzielle Interessen Einzelner durchzusetzen. Bei der Skischaukel am Riedberger Horn werden die direkten Anlieger befragt, die auch die finanziellen Vorteile der Umweltzerstörung zu verbuchen haben werden. Prognosen, dass der ankommende Klimawandel das Skifahren und die Verwendung von Schneekanonen in den Alpen fraglich werden lassen, werden ignoriert. Jedoch in Sachen dritte Startbahn ist es für unsere geld- und machtgierigen Politiker vollkommen uninteressant, wie die direkten Anlieger zu den gravierenden Eingriffen in ihren Lebensraum stehen. Bürgerwille ist offensichtlich relativ! Hoffentlich manifestiert er sich bei der kommenden Landtagswahl. Sabine Koller Weßling Die Genehmigung des Skiliftes ist ein Verbrechen am Steuerzahler. Wird ein Schutzgebiet missachtet, ist das ein Verbrechen und Unrecht, das geahndet werden sollte (verschlingt Steuergelder). Wird es mit Subventionen (unsere Steuergelder) bezuschusst, ist das die Missachtung der Minister-Eide. Weiteres unnötiges Rausschmeißen der Steuergelder steht an, da jetzt Gerichtsverfahren bezahlt werden müssen, die ohne die Missachtung des Schutzgebietes nicht notwendig gewesen wären. Wenn so wenig mit unseren Steuergeldern gehaushaltet wird, ist die Folge Steuerhinterziehung, vor allem die kleinen Bürger, die ihr mühsam erarbeitetes Geld nicht auch noch für solchen Unfug zur Verfügung stellen wollen. Abstrafen der jeweiligen Parteien klappt nicht, wenn dann am Schluss alle zusammen regieren müssen. Adieu, deutsches Recht! 

Irmgard Huber Alpenvereinmitglied, München

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