Schmerzhafte Knallerei

Unsinniges Geknalle; Leserbriefe 31. Dezember/1. Januar

Jedes Jahr der gleiche Unsinn. Stundenlange Knallerei die meist schon Tage vorher beginnt und am Neujahrstag und sogar danach noch an einigen Tagen eine Fortsetzung findet. Ich kenne keinen Tierbesitzer, der nicht über schlimme Auswirkungen an Haustieren berichten kann. Speziell für Hunde, die durch eine vielfach höhere Lärmempfindlichkeit leiden, ist die Knallerei sehr schmerzhaft, und auch Menschen klagen darüber. Nicht selten kommt es durch herabfallenden Teile zu Bränden und sogar zu schweren Verbrennungen und Verletzungen. Bedenkt man, dass dies auch die Ursache dafür ist, dass überall massenhaft Abfall erzeugt und hinterlassen wird, für dessen Beseitigungskosten der Steuerzahler zuständig ist, dann wird die Unsinnigkeit des Handelns deutlich. Natürlich wird eine totale Abschaffung eines Feuerwerkes zur Begrüßung eines neuen Jahres nicht durchzusetzen sein. Aber man könnte die Folgen wesentlich mildern, wenn, nur wenige weitläufige Plätze für solche Veranstaltungen freigegeben würden. Ich meine, dass der Stadtrat sich einmal damit befassen sollte. In München würde sich doch die Oktoberfestwiese dafür anbieten, nur hier zentral für einige Stunden das Starten von Feuerwerksraketen zu gestatten. Walter Wirth München

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