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Staatliches Handeln schreit zum Himmel

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Neun Stellen für Merkel als Altkanzlerin; Titelseite 17. November; Rosemarie Nonnenmacher: Was fehlt, ist Personal; Leserforum 18. November

Liebe Frau Rosemarie Nonnenmacher, Ihr Leserbrief macht mich einerseits sehr traurig und andererseits sehr wütend. Ich habe einen riesengroßen Respekt für Ihre Leistung, die Sie zum Wohle unserer Mitmenschen aufbringen, noch dazu in Ihrem hohen Alter. Dass jetzt unser Staat zu seinen Gunsten so dermaßen die Hand aufhält, schreit zum Himmel, noch dazu, wo der Gesundheitsminister darum bittet, dass Kollegen (ich verzichte hier bewusst auf das dämliche Gendern), die schon in ihrer wohlverdienten Rente sind, andere Kollegen durch Wiederaufnahme ihrer Arbeit unterstützen. Braucht das als immer wieder als reich genannte Deutschland dieses Geld, was man Ihnen, werte Frau Nonnenmacher, abnimmt, für unsere Noch-Kanzlerin Merkel, damit ihr neun Mitarbeiter und das Büro bezahlt werden können? Wozu braucht Frau Merkel im Ruhestand neun Mitarbeiter und ein Büro?

Ich kann nur immer wieder dafür plädieren, dass alle Politiker, vom höchsten bis zum kleinsten, Leserbriefe lesen sollten, um zu sehen, wie der Bürger, für dessen Wohl die Damen und Herren einen Eid ablegen, leben muss und wie schamlos Menschen, die schon 50 und mehr Jahre ihres Lebens hart gearbeitet haben, von unserem Staat ausgenützt und ausgenommen werden. Auch, dass Renten besteuert werden, ist in meinen Augen nicht das, was man Menschen nach einem langen Berufsleben mit viel Steuerabgaben zumuten sollte.

Dieter Öschay

Fürstenfeldbruck

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