Ich schäme mich für meine Spezies

Haben wir das nötig?; Leserforum 5. Dezember

Wo bleibt der Aufschrei? Herr Wölfel spricht mir aus der Seele. Auch ich habe die Sendung 37 Grad im ZDF gesehen. Dieser Film müsste Pflicht sein in allen Schulen und gehört auf den besten Sendeplatz beim Fernsehen im Abendprogramm. Das ist tägliche Realität in einem Ausmaße, dass es einem graut. Ist das der Mensch, der sich als Krone der Schöpfung sieht? Wann werden uns endlich die Augen geöffnet, um diesen unhaltbaren Zustand, diesen Quälereien Einhalt zu gebieten? Wo sind die Leute in führenden Positionen, die das Ganze aufs Tablett bringen? Hört auf mit diesen Zuständen, wendet die Gesetze an, seid Mensch! Erbarmt euch der Tiere jedweder Art! Sie sind es, die es uns ermöglichen zu leben. Was haben sie uns getan, dass man so mit ihnen verfährt? Ich schäme mich für meine Spezies. 

Josef Thannhuber Murnau

Quälerei bei Tiertransporten: Noch ein Wort zu den verwerflichen Tiertransporten. Ich antworte auf diese grausamen Taten gegenüber unseren Mitgeschöpfen mit zwei Zitaten aus Überzeugung: „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“ Albert Schweitzer (1875–1965). „Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.“ Leo Tolstoi (1828–1910). 

Wilfried Huschka Polling

Mein Dank an Herrn Robert Wölfel für seinen guten Leserbrief! Auch ich habe die Sendung 37 Grad im ZDF gesehen und bin fassungslos, daß in unserer Zeit so ein unsägliches Tierleid ermöglicht wird. Außerdem bin ich enttäuscht darüber, dass seitenweise über CSU und Glyphosat geschrieben wird, aber diese tausendfachen Quälereien werden anscheinend teilnahmslos hingenommen. Die meisten Leute die ich kenne sagen bei einer Nachfrage bezüglich der TV-Sendung: „Ah, so was kann ich gar nicht anschauen.“ Und somit wird das Thema weggeschoben. Außerdem frage ich mich – wo ist da die Grüne Partel, deren vordringliche Aufgabe es wäre, es hier tätig zu werden. Man kann halt nur die Tierschutzorganisation unterstützen und sich weiter informieren, in der Hoffnung, dass sich was ändert und keine Todeszüge mehr, wenigstens durch Deutschland, fahren. 

Edith Steidinger München

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