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Umdenken der Behörden

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Tom Offinger: „Baumpflege“ geht schief; München 29. Oktober

Endlich findet das Thema der alljährlichen Baumzerstörung Eingang in die Wahrnehmung der Leser. Kenntnisse sind nicht nötig, die Beobachtung der alljährlich zweimal stattfindenen Schneide-Horden reicht aus, um die Abwesenheit von Sinnhaftigkeit und Zielsetzung auszumachen. Klar, die Baumentfernung oder das Abschneiden von großen Ästen beweist: Hier wurde gehandelt. Aber darum geht es nicht. Eine langfristige Strategie zum Erhalt und dem Wachsen von Sauerstoffproduzenten und Schattenspendern für die Menschen und der aktive Erhalt von Lebensraum für Tiere und Insekten findet nicht statt. Zeit, dass sich Anwohner in ihren Stadtvierteln starkmachen, die Behörden informieren und Vorschläge einbringen. Und das Niedermachen ganzer über Jahrzehnte gewachsener Alleen für bauliche Maßnahmen muss Geschichte sein. Der Wert der Baumaßnahmen kann nur schwer den Wert der Bäume übertreffen. Umdenken der Behörden ist angesagt.

Georg Schön

München

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