Leserbriefe

 Friedensappell

Georg Anastasiadis: Prüfung an Europas Außengrenze; Kommentar; Gegenwind für Habeck-Vorschlag; Titelseite; „Zerbrechliche kleine Menschen“;
Politik 23. Dezember

Der grüne Vorschlag überrascht ja niemanden mehr bei dieser Partei. Ihr einziges Ziel: Staat und Wirtschaft zerstören mit ihren perfiden Mitteln. Nur bitte nicht diesen ach so christlichen Vorschlag von anderen bezahlen lassen! Macht das unter den Grünen-Wählern aus!

Aber dass Herr Stegner von der SPD mit aufspringt und gar versucht, noch links zu überholen, beweist einmal mehr, dass die SPD den Knall noch immer nicht gehört hat. Könnt Ihr Euch daran erinnern, dass Ihr einmal einzig eine Arbeiterpartei der sogenannten kleinen Leute in Deutschland wart? Ihr sollt nicht die Welt retten! Bald seid Ihr so bedeutungslos beim deutschen Wähler, dann hält Euch niemand mehr ein Mikrofon vor die Nase.

Rolf Koch

Garmisch-Partenkirchen

Wenn ich lese, dass in den griechischen Flüchtlingslagern 4000 unbegleitete Kinder unter unmenschlichen Bedingungen untergebracht sind, dann blutet mir das Herz, denn ich habe selbst drei Kinder großgezogen. Und ich verstehe Robert Habeck.

Ich verstehe aber auch diejenigen, die sagen, ein (neuerlicher) deutscher Alleingang würde zu keiner grundsätzlichen Lösung führen. Ein Beispiel: Hauen Sie jemandem mit dem Hammer immer wieder auf den Daumen, nützt es wenig bis gar nichts, wenn ein anderer ihm Salbe drauf schmiert, solange Sie weitermachen. Sie müssen damit aufhören, dann hilft auch die Salbe!

In diesem Sinne möchte ich einen Appell an die Verantwortlichen für die Kriege und Krisenherde vor allem im Nahen Osten richten und würde mir sehr wünschen, dass er bis zu ihnen durchdringen könnte: Hört auf, Eure Stellvertreterkriege zu Lasten der einheimischen Bevölkerungen auszutragen! Hört auf, Euren Mitmenschen einen Platz zum Leben in Eurer Mitte zu verweigern! Hört auf, Menschen zu schikanieren und sogar zu töten, die nicht Eurem Glauben anhängen und nicht Eure Meinung vertreten! Die meisten, wenn nicht alle von Euch haben Familienmitglieder, die den zweiten Weltkrieg erlebt und von schrecklichen Dingen erzählt haben; manche von Euch haben vielleicht sogar als Kinder das Leid und die Not danach am eigenen Leib zu spüren bekommen. Kein Machtstreben, keine Eigeninteressen, kein religiöser Superioritätsgedanke rechtfertigen das Leid, das Ihr unschuldigen Menschen um Eures Egos und Eurer Macht willen antut! Schämt Euch! Und nutzt die kommenden Tage, unter welcher Tradition Ihr sie auch verbringen mögt, um Frieden in Euren Herzen zu finden, denn erst dann könnt Ihr auch Frieden in die Welt bringen! Ich glaube nicht, dass Euer Gott, wie immer Ihr ihn nennt, Euer Verhalten gutheißt. Nach Eurem Glauben, egal welcher es ist, hat er Euch doch alle geschaffen – es sind Eure Brüder und Schwestern, die Ihr bekämpft und in die Flucht treibt! Ich wünsche Euch im wahrsten Sinne des Wortes besinnliche Feiertage.

Rotraud Oechsler

Miesbach

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