Verantwortungsvolle Fallenjagd

Fallenjagd verbieten; Leserbriefe 26. August

Sehr geehrte Frau Wendt, in Ihrem Leserbrief weisen Sie nicht nur auf illegale Schlagfallen sondern auch auf legale Fallen hin. Als Ausbilder verschiedener Kreisgruppen bei der Jungjägerschaft möchte ich Ihnen Folgendes mitteilen. Wenn ich eine legale Schlagfalle über einen Fachhandel kaufe, ist diese bereits mit einem Qualitätsprüfsiegel versehen. Dabei wird die Schlagstärke der Falle gewissenhaft durch Fachleute wie beispielsweise den TÜV überprüft. Nach dem Kauf muss die Untere Jagdbehörde der Landratsämter die Falle registrieren und den Bedarf der Fallenjagd genehmigen. Zur Fallenjagd benötige ich einen Fallenlehrgang, welcher von Berufsjägern gewissenhaft erlernt wird. Der Jungjäger braucht heute keinen Fallenlehrgang zu besuchen. Es obliegt jedem selbst, ob er dies in seiner Ausbildung möchte oder nicht. Im Jagdrecht ist beschrieben, dass Lebendfallen mehrmals täglich überprüft werden müssen, um einen waidgerechten Tierschutz zu gewährleisten. Ihre Aussage, dass Tiere stunden- oder tagelang hungernd und durstig in einer Kiste auf den erlösenden Tod warten, weise ich entschieden zurück. Im Namen aller Jäger.

Rudolf Richter
Ettal

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wie fair gehen wir mit den Ländern um?
Privilegien auch moralisch legitimiert; Abschieben nach Afghanistan?; Leserbriefe 28. und 27. Februar
Wie fair gehen wir mit den Ländern um?
Privilegien auch moralisch legitimiert
Abschieben nach Afghanistan?; Leserbriefe 27. Februar
Privilegien auch moralisch legitimiert
Lieber mit Taten
Wo steckt unsere Kanzlerin?; Leserbriefe 25./26. Februar
Lieber mit Taten
Wahnsinnsmieten und mehr als 10 Euro für eine Mass
Kein Preisdiktat; Leserbriefe 23. Februar, Sascha Karowski und Tobias Scharnagl: Schmid will Wiesn-Bierpreis einfrieren; München 22. Februar
Wahnsinnsmieten und mehr als 10 Euro für eine Mass

Was denken Sie über diesen Artikel?

Kommentare